transformstorys_background

Frau Kommissarin

Geschrieben von vulcan | Veröffentlicht am 20.06.2019 | Animal MC | 1 1029


Tags: Erniedrigung Mindchange Bodychange

Teil 1

Ich bin Kommissarin im Polizeikommissariat Hilden, heiße Isabelle Gubener und komme frisch von der Polizeischule. Es war überhaupt einer meiner ersten Einsätze und dann auch noch Mord. Ein Pakistaner war das Opfer. Er wurde mit durchschnittener Kehle in seinem Bett aufgefunden. Die Mordkommission war schon da und übernahm routinemäßig den Tatort. Bettina, meine Kollegin und ich gingen zu unserem Dienstwagen, als mich ein eleganter und sehr gepflegt wirkender Mann ansprach.

„Entschuldigen sie mich bitte, meine Damen. Ich bin Sheik Iskander Nabil und der Chef von unserem armen Jussuf. Ich hörte von meinen Domestiken, er sei ermordet worden, was ist dem Ärmsten denn zugestoßen?“,wollte er wissen.

Ich wollte gerade sagen: „Ich darf Ihnen lei..“

„Kollegin! Die Verhöre machen wir! Halten Sie sich von diesem Arab fern!“, brüllte mich der Typ von der Mordkommission an.

„Schön, dass Sie auf Anhieb meine Abstammung feststellen konnten, ohne meine Personalien überprüfen zu müssen. Im übrigen wollte die Dame mich nur freundlich darauf hinweisen, dass sie mir keine Auskunft geben dürfe, Herr Polizist!“ sagte der Sheik in einwandfreiem Deutsch und in einwandfreier Beleidigung. Bettina und ich waren auf Anhieb von ihm begeistert. Der Mann hatte Eier und strahlte eine Autorität aus, wie ich sie bei einem deutschen Mann noch nicht erlebt hatte und ließ diesen arroganten Kollegen richtig dumm dastehen.

So verabschiedete ich mich mit den Worten: „Die Arbeit ruft, lieber Herr Sheik. Es war mir eine große Freude, einen so höflichen und freundlichen Herrn kennenzulernen. Auf Wiedersehen!“ Ich warf dem Arschlochkollegen noch einen spöttischen Blick zu und dann fuhren wir los.

Der Mord war schnell aufgeklärt. Der Pakistani ist den Russen in die Quere gekommen. So wurde von unserer Seite der Fall abgeschlossen.

Drei Wochen später fand ich in meinen Briefkasten zwei Eintrittskarten für die Oper. Das beiliegende Schreiben war vom Sheik: „Sehr geehrte Frau Kommissarin Gubener, man sagte mir, sie seien eine große Verdi-Liebhaberin. Daher möchte ich Ihnen diese Eintrittskarten fast ohne Hintergedanken schenken. Ich war von ihrem Auftreten an diesem schrecklichen Tatort sehr beeindruckt. Ich überlasse es Ihnen, mit welcher Begleitung Sie Nabucco genießen möchten, würde mich aber sehr geehrt fühlen, wenn Sie mich in Betracht ziehen würden. Mit respektvoller Hochachtung, Sheik Iskander Nabil.“

Ich war platt. Denn so etwas hatte ich nie erwartet. Zugegeben - auch auf mich hatte dieser kultivierte Mann einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich fühlte mich von seiner Aufmerksamkeit aufs Höchste geschmeichelt. Der Mordfall war abgeschlossen und so eine Kontaktaufnahme mit ihm eigentlich problemlos.

„Ein Bad könnte mir jetzt helfen!“

Zu Dienstbeginn suchte ich meinen Vorgesetzten auf und schilderte ihm alles.

„Mensch! Isabelle! Nabucco? Das ist fantastisch! Ich checke noch mal alles mit der Staatsanwaltschaft ab, ob es in Ordnung geht und wenn ja, unterschreibe ich Ihnen ein Protokoll. Dann ist alles in trockenen Tüchern und Sie können das Geschenk ganz beruhigt annehmen.“ sagte mein Chef, Hauptkommissar Hinze.

„Was ist, wenn der Sheik mich begleitet?“ wollte ich noch wissen. Hinze lachte und sagte:

„Aus meiner Sicht begehen Sie das Verbrechen der Völkerverständigung. Mein Gott! Was ist nur aus meinem schönen Land geworden! Sie sind auch als Beamtin eine freie Bürgerin, die sich mit jedem unbescholtenen Bürger treffen, amüsieren, meinetwegen auch vervielfältigen darf, verdammt noch mal!“

Ups, sollte ich da tatsächlich doch noch einen deutschen Mann mit Eiern gefunden haben? Er steht kurz vor der Pensionierung. Muss dann in den Siebzigern so alt gewesen sein, wie ich heute. Muss wohl eine richtig geile Zeit gewesen sein, wenn sie Typen wie ihn hervorgebracht hatte.

Ich entschloss mich ihn anzurufen und nahm sein Begleitschreiben zur Hand.

„Hier Sheik Iskander Nabil! Wer spricht da bitte?“

„Ich bin es, Kommissarin Isabelle Gubener. Ich wollte mich bei ihnen für Ihr großartiges Geschenk bedanken.“

„Frau Kommissarin, wie freue ich mich, von Ihnen zu hören. Ich hoffe, es geht Ihnen gut.“ sagte er.

„Danke vielmals! Mir geht's fantastisch! Und Ihnen?“ erwiderte ich.

„Wie kann es mir schon gehen, wenn so eine tolle Frau mich anruft.“ scherzte er.

Lachend erwiderte ich: „Vorsicht dünnes Eis! Eigentlich wollte ich Sie ja fragen, ob Sie mein Begleiter sein möchten.“

„Und tun Sie es auch?“ hauchte er in den Hörer.

„Okay! Sie haben noch eine Chance! My charming Prince!“ sagte ich lachend. Ich hatte das Gefühl, als würde die Luft vibrieren und wollte schnell das Gespräch beenden.

„Ich würde mich wirklich freuen, mit Ihnen auszugehen.“ sagte ich, um ein wenig Seriosität in unser Gespräch zu bringen. Auch er zog die Reißleine und sagte:

„Darf ich Sie dann bitte vorher abholen? Und nennen Sie mich doch einfach Alex. Iskander ist das arabische Äquivalent für Alexander und wie darf ich Sie nennen?“

„Meine Freunde nennen mich Belle. Sie rufen mich an Alex, ja. Ich werde dann bereit sein.“

„Ich freue mich, Belle!“

„Ich freue mich auch, Alex!“

„Schlafen Sie gut und schöne Träume! Bis bald!“

Ich weiß nicht wie lange ich das Handy anstarrte und dachte:

„Fuck off! Dann sehe ich ihn ja erst in zwei Wochen!“ Jetzt war alles klar! Ich hatte mich tatsächlich in einen Ägyptischen Sheik verliebt!

Zwei Wochen in denen ich mir und anderen auf den Geist ging, sollten es dann doch nicht sein. Mein Herr Sheik schickte einen Boten, der mir einen Brief übergab. War das jetzt ein Scherz oder lebte ich im falschen Jahrhundert? Egal! Irgendwie süß, einen mit Tinte, handgeschriebenen Brief zu bekommen. Okay, ich weiß noch, wie ein Brief zu öffnen ist, nur war selbst der Umschlag zu schön, um einfach aufgerissen zu werden. Ich holte ein scharfes Messer aus der Küche und trennte ihn vorsichtig auf.

„Liebe Belle,

Sie wundern sich bestimmt über eine so veraltete Kontaktaufnahme. Nun, ich stehe in der Öffentlichkeit und traue den neuen Medien nicht über den Weg. Daher schreibe ich mit Tinte und Papier all den wenigen Menschen, die ich wirklich mag und, ja, ich bin auch ein wenig altmodisch. Es entspannt mich, an meinem Schreibtisch zu sitzen, an Sie zu denken, um dabei heraus zu finden, wie ich Ihnen näherkommen kann, ohne Sie zu bedrängen. Denn ich denke immerzu an Sie. Doch nun will ich Ihnen kurz schildern, wer ich bin, wo ich herkomme und was ich in Deutschland mache…

Ich hoffe, dass ich Sie nicht zu sehr gelangweilt habe und hoffe, Sie schreiben mir bald zurück.

Alex

 

Hallo, Alex!

Wann habe ich meinen letzten Brief geschrieben? Privat, glaube ich noch nie! Und Sie haben vollkommen recht! Man sollte den Menschen, die man gerne hat, öfter schreiben. Wie ich heute Abend von der Arbeit nach Hause kam, las ich als Erstes nochmal Ihren Brief. Er fühlte sich an, als wäre er ein Teil von Ihnen. Es ist ein schönes Gefühl. Ohne ihn hätte ich niemals den Mut gefunden, Ihnen meine Liebe zu gestehen. Ja, ich habe mich in Dich verliebt! Ich habe eine tiefe Sehnsucht nach dir. Lass mich nicht so lange warten, geliebter Sheik!

Da lag er nun mein Brief und ich wusste, ich würde ihn nie abschicken, denn alles was dort stand, meinte ich auch so. Ich nahm seinen Brief mit ins Bett und las ihn sooft, bis mir die Augen zufielen.

Am Morgen stand der Bote wieder vor meiner Tür . Er reichte mir ein kleines Geschenkpäckchen und einen Brief. Ich las zuerst den Brief.

„Liebe Belle, frage bitte nicht, nimm einfach den Ring und stecke ihn an deinen Ringfinger. Dann lege den Brief, den du mir gestern geschrieben hast, in das leere Couvert und gib ihm meinen Boten. Er wartet draußen.“

Moment, woher weiß er, dass ich einen Brief geschrieben habe? Und der Bote wartet draußen? Bei dem Dreckswetter? Ich hin und den armen Kerl zu mir ins Trockene gezogen und ihm ein trockenes Badehandtuch zugeworfen. Dann langsam bis zehn gezählt. Jetzt war ich bereit den Ring auszupacken. Er war schlicht, silbern mit einem kleinen Edelstein. Ich bin nicht so die Fachfrau, aber ich glaube, es ist ein kleiner Brillant.

Es war genau das, was ich mir wünschte. Nicht irgendetwas klobig, protziges, sondern er sollte klein und dezent sein. Ich zog ihn ohne auch nur eine Sekunde zu zögern über meinen Finger. Er war wunderschön. Ich las nochmal sein Schreiben ‚frage bitte nicht‘. Also fragte ich nicht. Ich nahm seinen Ring und dafür schob ich meinen Brief in sein Couvert. Deal!

 

Teil 2

Ich drückte dem Boten das Couvert, einen Schirm und 10€ in die Hand, sagte ihm noch er könne das Handtuch behalten und schickte ihn raus. Ich betrachtete meinen Ring und ich war selig. Ich dachte an meinen Sheik und fand mich irgendwann zusammengekauert auf meinem Sofa sitzend, abgerückt vom hier und jetzt, bis mich das Telefon aus meine Träume riss. Teufel! So hatte es mich noch nie erwischt.

„Gubener, wer spricht da?“

„Dein Sheik! Der dich sofort sehen muss und in seine Arme schließen will. Ich stehe vor deiner Tür. Bitte lass mich rein!“

Wie von der Tarantel gestochen, sprang ich hoch rannte zur Tür und hing an seinem klatschnassen Hals und übersäte ihn mit meinen Küssen.

Mich in seinen Armen haltend und meine Küsse erwidernd, trat er ein und ich sagte:

„Das Schlafzimmer ist gleich rechts.“ Und während er, mit mir in seinen Armen, Richtung Schlafzimmer stolperte, riss ich mir die Bluse und den BH vom Leib und sein Gesicht versank in meinen Titten. Kaum lagen wir im Bett, zog ich ihn aus und er bei mir den Rest. Seine Latte stand und ich wollte ihn, kein Vorspiel, nichts, ich wollte auf der Stelle gefickt werden, bis mir das Gehirn raus platzt. Beim dritten Mal hatte er mich dann endlich erlöst. Für zehn Minuten! Dann wandte ich mich wieder seinem wohlgeformten Penis zu. Ganz sanft leckte ich ihn sauber, wandte mich dann seine göttlichen Klöten zu und liebkoste sie hingebungsvoll. In der Zwischenzeit hatte er sich erholt, denn sein Männlein stand wieder und begrüßte mich. Was dann mit mir geschah, war einmalig. Ich hatte bestimmt noch nie den Wunsch in den Arsch gefickt zu werden. Doch ich drehte mich und hielt ihm meinen Arsch hin.

„Fick mich! Fick mich in den Arsch!!“, brüllte ich. Er tat es und es fühlte sich gut und absolut richtig an. Ihm sollten alle meine drei Löcher gehören und zwar nur ihm und immer, wann er sie wollte. Er sollte mich besteigen, wie eine läufige Hündin. Die Unterwerfung machte mich geil, bis fast zum Wahnsinn. Und so explodierten wir ein viertes Mal. Dann lag ich zwischen seinen Beinen und während er schon schlief, leckte ich meine Scheiße von seinem wunderschönen Pimmel ab. Ich wäre vor dieser Nacht, nie auf so eine Idee gekommen, mich mit allen meinen drei Löchern einem Schwanz so unterzuordnen. Ich wollte diesen Weg nicht gehen. Ich wollte nicht die Sklavin oder das Haustier eines Mannes sein. Ich war ein Bulle, Kommissarin, also ein Oberbulle und kein schwanzlutschendes, unterwürfiges Mäuschen! Verdammt nochmal! Und doch! Bei ihm wollte ich nur noch das sein. Ich wollte ihm ganz und gar gehören, aber nur ihm. Ich liebte ihn nicht nur, ich vergötterte ihn. Ich ging mich duschen und putzte mir die Zähne und schon vermisste ich ihn.

„Was ist nur mit mir los?“

Ich kannte mich selbst nicht mehr. Dann legte ich mich ans Bettende zu seinen Füßen und schlief selig ein. Ich wurde wach und hatte seinen Fuß im Gesicht. Draußen wurde es hell. Ich schlich mich zwischen sein Gemächt und begann zärtlich seine Bälle zu lutschen bis sein Rohr sich mir entgegen streckte. Sanft umspielte ich mit meiner Zunge seine Eichel. Er entließ ein wohliges Brummen. Unterdessen umfassten meine Lippen sie und ich klopfte zart mit der Unterseite meiner Zunge auf den Schlitz. Indem ich meine Zunge vibrieren ließ, schob ich seinen Schwanz tief in meinen Rachen. Er explodierte in meinem Hals und gierig schluckte ich seinen köstlichen Saft, ohne dass auch nur das kleinste Tröpfchen verloren ging.

Er streichelte mein Haar. Dann griff er hinein und zog mich zu sich hoch. Es tat höllisch weh, doch ich schmiegte mich an seinen Hals und küsste ihn dort. Ich wollte mich höher strecken, voller Verlangen seinen Mund küssen und bekam von ihm eine Klatsche, dass ich die Vöglein zwitschern hörte. Ich erschrak und schaute in seine Augen. Er sah mich ernst an und nickte. Ich verstand, bis zum Hals gehörte er mir. Mein schwanzleckendes Maul durfte seine Lippen nicht berühren. Natürlich nicht! Ich hatte die Klatsche mehr als verdient.

Er befahl: „Geh dich duschen und dann mach mir Frühstück. Aber bleib nackt!“ Gehorsam schlüpfte ich ins Bad und dann in die Küche. Er duschte in der Zwischenzeit und kam korrekt gekleidet in die Küche. Ich hatte den Tisch für uns beide liebevoll gedeckt und als er Platz nahm und ich mich auch setzen wollte, frug er:

„Was machst du da? Steh sofort auf! Du hast mich zu bedienen und zu schweigen. Wenn ich weg bin, darfst du die Reste aufessen.“

Ich wurde zum ersten Mal wütend, in mir regte sich Widerstand. Er griff mir zwischen die Beine und sagte nur:

„Du schweigst, nicken und mit dem Kopfschütteln sollten reichen. Hast du verstanden? Dann nicke jetzt!“ Noch nie wurde ich so gedemütigt. Ich nickte voller Scham mit hochrotem Kopf und spürte, wie diese erneute Demütigung mich schon wieder geil machte. Er hielt mir den Finger mit meiner Glückssahne entgegen.

„Schon wieder heiß! Leck sauber! Du hast mich, wie eine läufige Hündin an der Tür begrüßt und wolltest wie ein Tier ohne zärtliches Vorspiel bestiegen werden und auch mir hat es sehr gefallen. Eigentlich wollte ich dich zur Frau nehmen und mit dir eine Familie gründen. Doch diese Nacht hat alles verändert. Nimm deinen Platz als meine Sexpuppe ein oder lass es und bediene mich, Bella!“

Nackt stand ich vor ihm und bediente ihn. Er nannte mich nicht mehr Belle. Er gab mir einen Hundenamen: Bella.

Als er satt war, stand er auf und sagte: „ Du hast mir viel Freude gemacht. Ich will dich behalten! Du kündigst deinen Job, deine Wohnung und alle deine Konten. Sobald du alles erledigt hast, darfst vor meiner Villa um Einlass bitten. Aber beeile dich damit, ich habe nicht viel Geduld.“ Dann ging er.

 

Eine Woche später stand die ehemals stolze Kommissarin vor dem gusseisernen Tor ihres Besitzers und erbat Einlass. Es öffnete ihr ein Diener und befahl ihr:

„Ausziehen und folge mir auf allen Vieren. Deine Lumpen kannst hier liegen lassen. Deine Tasche trägst du im Maul.“

Schnell riss ich mir die Klamotten vom Leib. Er schlug mir mit Kraft auf den Arsch und ich humpelte, so schnell ich konnte, wie ein Hund auf allen Vieren, mit der Tasche im Maul, den Weg zur Villa hoch. Ich wollte die Stufen hoch klettern, da trat er mich in die Seite und zeigte nach rechts zu einem Stall.

Dort angekommen, sah ich, dass es eine Werkstatt war. Ich bekam noch einen gezielten Tritt, in Richtung einer Kiste. Ich sollte rückwärts hinein kriechen. Zuerst meine Beine, dann mein Körper und schließlich mein Kopf verschwanden in der Kiste. Die Klappe fiel zu und ich hörte, wie ein Riegel vorgeschoben wurde und mit einem Schloss abgesperrt wurde. Die Klappe hatte ein kleines Gitterloch, durch das ich ihn sehen konnte, und unten gab es einen schmalen Schlitz, durch das er einen Napf mit Wasser und einen mit Trockenfutter schob. Es war fürchterlich eng und stickig. Es stank nach Tier, Exkremente und Urin. Ich war sicher nicht das erste Tier hier drinnen. Ja, das war ich! Ein Tier!

Ich hatte in der letzten Woche mein ganzes Leben weggeworfen. Ich gehörte ihm und war, was immer er von mir verlangte. Jetzt steckte ich in einer engen Transportkiste für Haustiere. Ich hatte frisches Wasser und Trockenfutter und wartete stoisch. Irgendwann wurde die Kiste weggetragen und wieder abgestellt. Durch mein kleines Gitterloch konnte ich den Himmel sehen. Sie gaben mir frisches Wasser und dann wurde es stockfinster. Es war ein Geräusch, als hätten sie eine Plane über meine Kiste gelegt und dass sie dann mit Gurten gesichert wurde. Wieder geschah eine Zeit lang nichts. Dann wurde der Lkw gestartet und fuhr los. In meiner Kiste wurde es immer heißer und stickiger. Aber am schlimmsten für mich war es auf Händen und Knien in dieser engen Kiste durchgeschüttelt zu werden und bald verlor ich vor Erschöpfung die Kontrolle über meinen Körper und schiss und pisste in mein Domizil. War es die Hitze, der Sauerstoffmangel, der Gestank meiner Exkremente, oder alles zusammen? Egal, ich fiel in eine gnädige Ohnmacht.

 

Teil 3

Dr. Walther Ruebens

So fand ich sie dann vor unsere kleine Polizistin, halbtot in ihrer Transportkiste. Ihr Kreislauf war zusammengebrochen und sie wäre fast an ihrem eigenen CO erstickt. Diese Volltrottel hatten sie, eingesperrt in einer viel zu kleinen Kiste und fast luftdicht abgedeckt unter einer Kunststoffplane, stundenlang in der Sonne stehen lassen. Hätte ich diese Idioten nicht zufällig in der Kantine sitzen sehen und gefragt, wo meine neue Lieferung sei, wäre sie jetzt sicher tot gewesen. Ich konnte sie gottseidank retten. Als sie wach wurde, ging ich zu ihr, um nach ihr zu schauen. Sie hatte standardmäßig einen Ring um den Hals mit einer Kette, die an der Wand befestigt war. Sie sollte von Anfang an sich als Tier betrachten und permanent daran erinnert werden. In meinem Institut gilt artgerechte Tierhaltung als strengste Norm. Die zwei Volltrottel, die meine neueste Probandin fast haben verrecken lassen, lagen jetzt zur Belohnung in ihrem Schweinekoben und deckten unsere Zuchtsäue.

„Ah, wie ich sehe, geht es unserem Hündchen schon besser. Hätten diese Idioten dich, meine Süße, doch beinahe umgebracht. Lassen dich armes Ding in deiner Kiste einfach in der prallen Sonne stehen. Aber jetzt wird alles gut. Ich bin hier dein Veterinär und werde von nun an gut auf dich aufpassen und bald darfst du dann wieder zu deinem Herrchen.“ Dann untersuchte ich sie eingehend.

Sie war noch total benommen und verstand wohl nur ‚zu deinem Herrchen‘ und wurde nass.

Das war mir natürlich nicht entgangen. Ich lachte und sagte:

„Ist unser Prinzesschen läufig? Nun, wenn dich ein fremder Rüde deckt, ist das sicher nicht im Interesse deines Halters. Wir werden dich, sobald du wieder zu Kräften gekommen bist, kastrieren. Bald wirst du, zur Freude deines Halters, eine hübsche, kleine Pudeldame sein.“ Ich streichelte ihr über die Glatze und ging. Der Pfleger nahm die Kette von der Wand und zog sie mit sich fort zu den Hundezwingern. Als wir den Schuppen betraten, begrüßte uns lautes Gebell. Sie bekam fürchterlich Angst und wimmerte leise und ich versuchte sie zu beruhigen:

„Husch, Bella! Dir passiert hier nichts. Schon bald sind alle hier deine Freundinnen!“

 

 

Belle oder Bella?

 

Der Tierpfleger führte mich in einen freien Zwinger und sperrte ab. Ein Napf mit frischem Futter stand da, den ich gierig verschlang. Wenn ich trinken wollte, brauchte ich nur mit einer Pfote auf einen Hebel zu drücken und es floss sauberes Wasser aus dem Hahn. An der hinteren Wand war eine Rinne fürs Verdaute.

„Mein Gott! Wo war ich denn nur hingeraten? Ich war Isabelle Gubener, Exbulle und eine Frau. Ich war doch keine Töhle, die man in einen Zwinger steckte und die von einem Veterinär behandelt werden musste. Da wurde mir bewußt, dass ich mich ohne zu zögern auf mein Futter gestürzt und aus einem Napf gefressen hatte. Das war doch nicht ich. Es war so demütigend. Ein eisiger Schrecken durchfuhr mich, als ich mich daran erinnerte, was der Veterinär zu mir sagte. Ich sollte eine hübsche Pudeldame werden und dass ich schon bald kastriert werden soll. Aber als er mir über meine Glatze - oh Gott meine wunderschönen blonden Haare – streichelte, empfand ich, wie ein unterwürfiges Hündchen, die beruhigende Dominanz eines Herrchens.

Die Zwinger bestanden aus Maschendrahtzaun. So konnte ich meine Mitbewohner links und rechts von mir gut erkennen. Links war eine Spitzdame. Sie hatte sehr dichtes, langes, schneeweißes Fell, dass nur ihre kleinen Pfötchen und die Augen und ihr Schnäuzchen frei ließ. Sie hatte einen buschigen, nach oben gerollten Schwanz. Eigentlich war sie etwas zu groß für einen Spitz. Doch alles an ihr war hundeartig, nur nicht ihr süßes kleines Gesichtsdreieck. Sie hatte hübsche, hochstehende Spitzohren, auch eine süße, kleine Schnauze mit einem schwarzen Fleck auf der Nase und doch war alles viel zu fein für einen Hund und erinnerte mehr an das Gesicht einer Frau.

Rechts von mir saß eine Frau, jedenfalls so etwas ähnliches. Denn ihr wuchs am ganzen Körper, auch im Gesicht, kurzes, weißes Fell mit kleinen, unregelmäßigen, schwarzen Flecken. Auch schienen ihre Körperproportionen für eine Frau nicht zu ganz stimmen. Eine rosa Zunge hing etwas aus ihrem fast kinnlosen Maul. Am Steiß hatte sie schon ein kleines Schwänzchen, dass freudig hin und her wedelte, als ich sie ansprechen wollte: „Haho he be beba!“ Was war das? Konnte ich nicht mehr richtig sprechen? Ich versuchte es immer wieder, doch produziert ich nur ein indifferentes Gebrumme. Frustriert gab ich ein lautes hündisches Wimmern von mir und erschrak über das Geräusch so sehr, dass ich laut zu bellen begann. Ich bellte meinen Frust, meine Angst und meine Wut aus mir raus, bis ich keine Luft mehr bekam und es traf mich mit seiner ganzen Härte: ich war ein Hund!

„Na, will sich unsere Bella nicht mit Flocky anfreunden? Ihr werdet noch einige Zeit hier mit einander verbringen. Unsere süße, kleine Spitzdame wird leider heute noch von ihrem Frauchen abgeholt“, sagte der Pfleger

„Wuff!“, kam es aus mir heraus. Ich konnte nicht mehr sprechen. Wozu auch? Ich war ja auch nur noch ein Köter. Ich jaulte noch einmal so laut ich konnte, ihm das Elend meiner Existenz entgegen.

„Ruhig, mein Hündchen. Nicht aufregen! Freue dich. Dein Herrchen hat dich Bella genannt. Bella, die schöne Pudeldame.“ sagte er noch. Doch ich stand mittlerweile wohl so unter Schock, dass ich unbewusst meine Zunge ausstreckte und anfing zu hecheln. Zum Pfleger gewandt, sagte der Tierarzt:

„Es bekommt nichts mehr zu fressen und zu saufen. Ich will es morgen früh um 9:00 auf meinem Tisch haben.“ Der Pfleger nahm mir meinen Napf weg und drehte das Wasser ab, dann gingen sie.

 

Teil 4

 

Dr. Walther Ruebens:

 

Am nächsten Tag holte es der Tierpfleger in einer Transportkiste ab. Er fixierte es auf dem Tisch und begann vom Bauchnabel abwärts sein neues,blau-graues Fell ab zu rasieren. Dann hielt ich es eine Maske vors Gesicht und schon war sie weggetreten. Ich wollte gerade mit der OP beginnen, da stürmte ein Pfleger herein und hielt mir sein Handy ans Ohr. Es war der Sheik, der Halter der Hündin:

„Ich fand erst heute morgen die Zeit, ihren Bericht zu lesen. Belle soll nur als Hündin unter Hunden gehalten werden, um sie später besser konditionieren zu können. Auf keinen Fall darf sie physisch verändert werden.“

Ich antwortete: „Ich glaube, da ist mit unserer Kommunikation etwas schiefgelaufen! Bitte lassen Sie mich die Unterlagen noch mal überprüfen und ich rufe sie dann in etwa einer Stunde zurück! In Ordnung?“

Er sagte: „Ich warte!“ und legte auf.

„Scheiße, Scheiße! Haben diese Idioten die Frachtpapiere etwa vertauscht?“ Ich stürmte in mein Büro und rief:

„Frau Schneider! Wir haben einen Notfall! Bitte bringen Sie mir die Akte Sheik Iskander Nabil“

Der Einweisung entnahm ich folgendes:

Auftraggeber und Halter des Tieres: Sheik Iskander Nabil

Name des Tieres: Bella

Status: Hündin

Auftrag: Training mit darauffolgender Konditionierung mit Persönlichkeitslöschung

Beiliegend: Begleitschreiben

Ich nahm den Brief und las.

Sehr geehrter Dr. Ruebens,

Wie abgesprochen, schicke ich Ihnen meine kleine Bella und hoffe, dass sie bald meine hübsche, blaugraue Königspudeldame wird.

 

MfG,

Gracia, Freifrau zu Knöterich

 

„Oh, Scheiße! Frau Schneider bitte schnell die Akte Gracia, Freifrau zu Knöterich!“

Dort fand ich das zum Sheik passende Begleitschreiben. Danach ging es bei Isabelle Gubener nicht um Transformation, sondern lediglich um Konditionierung.

Ich rief den Sheik an:

„Ich habe sehr schlechte Nachrichten für Sie, Sheik. Isabelle Gubener wurde fälschlicherweise ein Opfer eines Verwaltungsfehlers und wurde zur Pudeldame transformiert.“

Eine Zeitlang war es still. Dann sagte er: „Ich komme!“

 

 

Sheik Iskander Nabil:

Ich erhielt einen Anruf von Dr. Walther Ruebens, dass irgendetwas sehr daneben gegangen war und ich machte mir die größten Sorgen um Isabelle.

Der Plan war, sie so tief zu degradieren wie möglich, damit sie dann jede Möglichkeit akzeptiert, um meine Frau zu sein. Am Ende würde sie dann eine devote, sittsame, gehorsame, muslimische Ehefrau sein.

Und jetzt haben diese Idioten scheinbar alles zunichte gemacht. Was soll ich mit einem Hund. Hunde sind unrein, wie Schweine. Nichts für einen gläubigen Moslem. Ich hatte sie mir abgeschrieben. Aber zumindest wollte ich noch ein Geschäft aus ihrem Unglück für mich machen. Also machte ich mich mit zwei meiner Gorillas auf den Weg.

In Dr. Walther Ruebens Büro:

 

„Nun, erzählen Sie mir genau, was mit meiner Isabelle passiert ist. Aber gerafft! Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!“

Beim Anblick meiner Gorillas begann er zitternd vor Angst mir das Geschehene zu schildern.

Sie wurde von Nanobots und zwischenzeitlichen Injektionen in einen Pudel-Mensch-Hybriden transformiert. Der Prozess wäre in zwei Tagen abgeschlossen und sei irreversibel. Dann sei sie physisch und mental zu neunzig Prozent caninus.

Das war`s, meine Isabelle war nun ein Hund und kam für mich nicht mehr in Betracht. Ich kochte vor Wut, doch es gelang mir, in Erwartung eines guten Gewinns, mich zu zügeln.

„Sie haben mich meines Eigentums beraubt.“, schnaubte ich.

„Wir werden Ihnen selbstverständlich ihren Schaden ersetzen, Herr Sheik.“, sagte er kleinlaut.

„Isabelle war meine Perle, sie war mein Licht! Wie glauben Sie, könnten Sie sie ersetzen? Ich schicke Ihnen meinen Anwalt, um diese Angelegenheit zu klären. Die Hündin bleibt bis aufs weitere in Ihrer Obhut. Ich erwarte, dass sie artgerecht, also hundert Prozent wie ein Hund, gehalten wird. Ihr muss von Anfang an klar werden, dass sie ein Hund ist und bleibt. Kann sie man zur Zucht einsetzen?“, fragte ich.

„Das ist noch nie versucht worden. Aber man könnte es ja mal probieren.“, antwortete er devot mit einem dämlichen Grinsen. Ich hasse diese schwanzlosen Kriecher.

„Probieren sie es mit ein Paar kräftigen Rüden. Nichts beeinflusst eine Frau mehr, wie eine Schwangerschaft und die Brutpflege. So wird sie sich schneller in ihr neues Leben einfinden. Ich wünsche dahingehend von Ihnen regelmäßige und lückenlose Berichte.“, befahl ich dem verwirrten Veterinär. Ich ging ohne mich zu verabschieden.

Jetzt lag es in der Hand der Bruderschaft, den Laden zu übernehmen. Sollte alles klappen, wie erwartet, kämen wir in den Besitz der Nanobot-Technologie. Vielleicht endete der Trottel am Ende noch als Pudelrüde, zur Freude meiner kleinen Bella.

 

Zwei Tage später:

 

Dr. Walther Ruebens

Ich wollte den Sheik auf keinen Fall mehr verärgern, als er schon war und erklärte Bella zur Chefsache. Ich kaufte ihr ein Hundehalsband mit Leine. Dann fuhr ich mit ihr zum Trimmen zu dem angesehensten Düsseldorfer Hundecoiffeur. Meine karge Freizeit wollte ich damit verbringen, mit ihr preisgekrönte Königspudelrüden aufzusuchen. Ich ließ einen Zwinger auf meiner Terrasse errichten mit barrierefreien Zugang zum Wohnzimmer. Ich musste das Mistvieh verwöhnen, nur um den Sheik zu beruhigen.

 

 

Sheik Iskander Nabil

„Süleyman, mein Freund, hast du schon die letzten Emails von Dr. Ruebens gesehen?“

 

-----Wenn ihr mehr über Dr. Süleyman Erten lesen wollt, dann besucht die ’Vollendete Muslimah’ auf https://www.anarchocat.com/442835799 -----

 

„Ja, erstaunlich, wie dieser kleine Drecksack sich windet. Egal! Er ist am Ende und weiß es noch nicht. Seine Tierklinik hat die Russenmafia finanziert, wenn die kein Geld mehr bekommen, werden sie ihn jagen. Dann wird es ein Leichtes für uns sein, ihn in unser Labor nach Ägypten zu bringen. Dort wird er uns dann sein Fachwissen übergeben und danach bekommt er die beste Tarnung überhaupt. Wir machen aus ihm einen Königspudel.“, sagte Süleyman und sie mussten lachen.

 

Teil 5

 

Bella Deskription: Pudel-Mensch-Hybride; 9o% Canis, 10% Homo sapiens

 

Bella:

Die Gerüche sind unglaublich plastisch. Sie produzieren in meinem Gehirn Bilder in Farbe. Es ist als ob ich durch meinen Geruchssinn sehen könnte und gleichzeitig erzählte mir jeder Geruch eine Geschichte. Denn wirklich sehen konnte ich nur noch schlecht, alles nur grau in grau. Zusätzlich hat sich mein Gehörsinn verstärkt. Selbstvergessen lag ich in meinem Zwinger und studierte meine neuen Fähigkeiten. Ich wusste, ich war jetzt ein Hund.

Ein scharfer Menschengeruch erreichte meine und die meiner Mitgefangenen Nasen. Es stank nach nackter Angst. Es war unser Tierarzt. Wir stimmten alle in ein lautes Begrüßungsgebell ein. Er kam zu mir in meinem Zwinger und legte mir ein Hundehalsband mit Leine an. Ich fühlte mich tief gekränkt und gedemütigt. In einen Hund transformiert zu werden ist das eine, aber auch wie einer behandelt zu werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich wollte mich lieber raus schleifen lassen, als freiwillig an einer Leine geführt zu werden. Dachte ich! Er sprach ganz ruhig zu mir:

„Bella, sei ein braves Hündchen und komm!“ und das Hündchen in mir folgte aufs Wort. Ich war geschockt , ich verlor vollkommen meine Orientierung, mein Selbst. Sie, die Frau Kommissarin Gubener gab es nicht mehr, übrig blieb die Pudeldame Bella, die immer brav Herrchen oder Frauchen gehorchen musste. Wie es sich für ein gutes Haustier gehörte. Diese Erkenntnis brachte meinen ganzen Körper zum zittern und unbewusst hechelte ich vor Aufregung. Brav ließ ich mich zu seinem Kombi führen und als er die Heckklappe öffnete, sprang ich hinein. Während der Fahrt aus dem Fenster zu schauen, war aufgrund meiner schwarz-weiß Sicht nur langweilig. Also legte ich mich hin und konzentrierte mich auf meinen Geruchssinn. Mein Herrchen – ja, dass war er nun für mich – stank nicht mehr so stark nach Angst, aber doch nach großen Sorgen. Er war schon toll, dieser neue Sinn. Als Mensch hätte man damit alle Karten in der Hand; doch als Hund, so fand ich, war das Verschwendung. Ich machte ein Nickerchen, bis Herrchen mich weckte. Es war dunkel und laut, es stank entsetzlich und auch dieses Mal musste mein Herrchen mir gut zureden. Ich folgte ihm, eng an sein Bein geschmiegt. Als Mensch hätte ich sofort begriffen, das ich in einem Parkhaus war. Doch meine Hundesinne waren dermaßen überfordert, das mein Hundeverstand es nicht erkannte. Doch der Horror nahm kein Ende. Draußen erwartete mich der Lärm und der Gestank der Großstadt. Als Frau habe ich die Stadt immer geliebt, shoppen gehen, draußen ein Eis essen und dabei andere Menschen zu beobachten, hatte mir immer großen Spaß gemacht. Doch jetzt ausgestattet mit einem besseren Gehör und einem fantastischen Geruchssinn und den Kopf auf einer Höhe von vielleicht einem Meter über stinkenden Asphalt, stand ich kurz vor einer Panik. Dann, Gott sei Dank, betraten wir einen Raum mit feinsten Gerüchen und ich bemerkte sofort, dass auch andere Hunde da waren. Ich war bei einem Hundecoiffeur. Herrchen brachte mich zu einer freien Hundematte und befestigte meine Leine an einem Haken. Wieder durchfuhr es mich, als ich erkannte, wie mir geschah: man brachte mich an einer Leine in einen Raum und ich wurde angeleint. Diese Schande entlockte mir zu allen Demütigungen dann auch noch ein Hundejaulen. Ich wäre am liebsten vor Scham in mich selbst gekrochen, doch stattdessen begann ich vor lauter Nervosität, mir den Arsch zu lecken. Gott, habe Erbarmen und lass mich sterben. Ich ertrage das alles nicht mehr! Neben mir lag ein Golden Retriever. Ich zeigte ihm ostentativ meinen Hintern, um ihm mein Desinteresse an ihm zu zeigen. Bella, du selten dämliche Töle, zeigst einem Rüden deinen Hundearsch. Ehe ich mich versah, hatte er seine kalte, nasse Schnauze zwischen meine Hinterläufe gerammt.

„Sorry, ihr zwei Hübschen! Leider muss ich euer kleines Tête-à-Tête stören, denn Bella kriegt jetzt das komplette Wohlgefühl-Kit.“, hörte ich die junge Frau sagen, während sie gleichzeitig meine Leine vom Haken nahm und mich mit sich zog. Konnte man mich nicht mal einfach etwas sanfter behandeln, musste man mir meinen Verlust an Selbstbestimmtheit immer gleich direkt vor Augen führen und wie selbstverständlich an meiner Leine ziehen, statt zu warten bis ich soweit bin mitzukommen. Bella, du bist ein Köter und kein Mensch mehr! Niemals wird ein Mensch auf eine sich am Arsch leckende Töle warten. Du hast zu springen, wenn der Mensch pfeift!

Ich bekam die volle Packung verpasst und am Ende war ich eine typische Pudeldame mit allen anderen albernen Scherungen, die einem Pudel angetan werden konnten, um angeblich hübsch zu sein. Ich wurde am ganzen Körper geschoren und sie ließen ein Lockenkrönchen auf meinen Kopf, am Ende meines Sterzes, an den Gelenken meiner Vorder- und Hinterläufe und an den Enden meiner langen Ohren dicke Lockeninseln stehen. Meine Krallen wurden passend zum Halsband rosa lackiert. In beiden Ohren wurde meine Id-Nummer tätowiert und unter die Haut erhielt ich einen Id-Chip gespritzt. Zum Schluss befestigten sie meine Steuermarke an mein Halsband. Ich bekam Wasser zu saufen und wurde dann wieder angeleint, um darauf zu warten, dass Herrchen mich abholt. Der Golden Retriever war weg, aber ich drückte vorsichtshalber meinen Arsch an die Wand. Dann machte ich ein Nickerchen.

 

Teil 6

 

Irgendwann kam dann mein Herrchen und wir fuhren – nicht nach Hause. Er telefonierte: „ Frau Meyerberg, guten Tag, ich wollte mich nur noch mal vergewissern, ob der Termin steht. Ja? Wunderbar! Dann bis gleich. Auf Wiederhören.“

Er fixierte mich im Rückspiegel und sagte: „Mein Mädchen soll sich heute nicht umsonst so herausgeputzt haben. Du lernst gleich einen Herrn mit langem Stammbaum kennen. Er ist über Generationen rasserein und er hat Zeit für dich.“

„Oh! Mein Gott! Er wollte mich doch wohl nicht deck…. Nein, das darf doch nicht wahr sein! Bitte, bitte, bitte nur das nicht!“ Wieder entglitt mir zu meiner Schande dieses Hundejaulen.

Er interpretierte es falsch, als ein Zeichen von Ungeduld: „Nur Geduld, mein Fräulein! Wir sind bald da.“

Ich war vor dem Horror, der mich erwartete, wie gelähmt. Während meine Gedanken darum schwirrten. gleich von einen Rüden gedeckt zu werden, verlor ich jeden Bezug zu Raum und Zeit. So riss mich das Öffnen der Heckklappe aus meine Erstarrung und ehe ich wusste, wie mir geschah, wurde ich an meiner Leine rausgezogen. Ich stand mit meinen Pfoten im Dreck auf einen Bauernhof.

„Ach, da ist ja unsere kleine Braut!“ Sie beugte sich zu mir und nahm meinen Kopf in beide Hände. Sie klemmte dabei meine Schlappohren zwischen ihre Finger und drückte sie nach hinten, um mir direkt ins Gesicht zu schauen. Es war der Blick einer Züchterin, einer knallhart kalkulierenden Geschäftsfrau, die eine Ware begutachtete. Die Brutalität mit der mir mein neuer Status ins Bewußtsein gerufen wurde, war niederschmetternd. Ich stand auf vier Beinen, hatte ein Fell und war angeleint. Ich stand tief unter dem Rang dieser Frau, die zu den Zeiten als ich noch eine Frau war, höchstens eine unbedeutende Fußnote war. Es war definitiv zuviel für mich. Ich war biologisch eine Hündin, also verabschiedete ich Isabelle innerlich und überließ mich dem Tier Bella.

Sie brachten Bella in einen Zwinger, in dem ein stattlicher Königspudelrüde auf sie wartete. Sie wurde mit einer kurzen Kette angeleint und ihrem Schicksal überlassen.

Bella war läufig, doch Isabelle wollte davon nichts hören oder sehen. Sie betete zu Gott, dass sie es schnell überstanden hat. Bella dagegen wollte gefickt werden und der Rüde nahm die Einladung gerne an und bestieg sie. Isabelles Hoffnung, dass sie es passiv über sich ergehen läßt, zerstaubte zu nichts, als sich der Penis in ihr schlagartig verdickte und stecken blieb. Um sicherzustellen, dass ihre Eier nur von ihm befruchtet würden, lagen sie Arsch an Arsch und mussten warten, bis sein Penis sie freigab. Von einem Tier bestiegen zu werden war für Isabelle der nackte Horror, aber dann gezwungen zu werden, von einem Rüdenpenis festgehalten, zu warten, bis sie auch sicher von ihm gedeckt worden war, um seinen Wurf auszutragen, machte sie erst zu einer echten Hündin.

Sie blieb für die nächsten Tage im Zwinger, bis ihre Hitze abklang. Dann holte sie ihr Herrchen heim.

Zweieinhalb Monate später warf sie sechs Pudeljunge, drei Jungs und drei Mädchen. Bella liebte ihren Wurf, ihre Kinder von ganzem Herzen. Isabelle war nicht mehr, es war da eine Pudelhündin, die ihren Wurf groß zog. Sie hegte und pflegte sie, doch konnte nicht verhindern, dass vier von ihnen in der ersten Woche starben. In der zweiten Woche starb dann auch der letzte Rüde und es blieb ihr am Ende eine Tochter übrig, die sich zu einer bezaubernden Pudeldame entwickelte. Bellas Herrchen verschwand plötzlich und der Sheik wurde ihr neuer Halter. Er stellte nur für sie einen Pfleger ein und sie führte ein Leben im Luxus . Der Pfleger wurde dann auch ihr Herrchen, denn als Moslem empfand der Sheik Hunde als unrein und mied sie daher.

Dr. Walther Ruebens verschwand mit Bellas einziger Tochter in den Labors der Bruderschaft. Der Sheik konnte wirklich extrem nachtragend sein.

Als Isabelles Kollegin, Frau Kommissarin Bettina Müller, nach Isabelle fandete, traf sie bei ihren Recherchen immer wieder auf den Sheik, konnte ihm aber nicht das geringste nachweisen. Im Gegenteil er erwies sich als genauso besorgt wie sie und half ihr bei der Suche nach Isabelle nach Kräften. Das war jedenfalls ihr Eindruck und sie kamen sich dabei mit der Zeit immer näher.

So sollte der Sheik doch noch eine Blondine heiraten; Dr. Ruebens teilte das Schicksal all seiner Opfer und lernte sich den Arsch zu lecken; Bella durfte bis zu ihrem frühen Tod ein Leben in Luxus geniessen, denn Transformierte zahlten einen hohen Preis mit ihrem frühzeitigen Ableben.

So legte sich ein undurchdringlicher Schleier des Schweigens über Isabelles Erlebnisse.

Denn das Leben geht weiter.

Ende

 


 


 

 


 

 


 


 


(Melde dich an um Stories zu liken)

1 1030




Kommentare:


(Melde dich an um Kommentare zu posten)


Es gibt leider noch keine Kommentare zu dieser Story.


EC
IG
Bei der Werbung oben handelt es sich um Affiliate Links.