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ScorpiAnne

Geschrieben von xlef | Veröffentlicht am 04.07.2017 | Mythical Hybrid | 12 1037


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ScorpiAnne

© 01/2009 by xlef

WARNUNG!! NUR FÜR ERWACHSENE!!


Prolog
Holpernd raste der Wagen durch den Sandsturm. Verzweifelt klammerte sich Anne auf dem Beifahrersitz fest. Der Fahrer starte verbissen nach vorne und murmelte unablässig auf arabisch vor sich hin
Unvermittelt tauchte der Felsen vor Ihnen auf. Der Fahrer schrie entsetzt auf und riss das Steuer herum. Anne kreischte in Panik. Der Wagen neigte sich nach rechts und geriet ins Schleudern, bevor er gegen den Felsen krachte. Anne wurde aus dem Auto katapultiert und sah den Sandboden auf sich zurasen. Dann wurde die Welt schwarz.

Eins
Die Oase war auf keiner Karte verzeichnet. Michel Delacroix steuerte seine Enduro auf den Palmenhain zu und hielt im Schatten. Ein willkommenes Plätzchen für die Nacht. In der Mitte des Wäldchens lag ein Teich. Michel nahm ein Bad und rollte seinen Schlafsack im Schatten eines Felsens auf. Nach einer kurzen Mahlzeit legte er sich hin und schlief sofort ein.
Er schreckte hoch. Der Mond tauchte alles in ein weisses, kaltes Licht. Er sah eine menschliche Gestalt um den Felsen schauen.
"Wer ist da?" rief er. Die Gestalt verschwand.
Er stand auf und nahm seine Taschenlampe zur Hand.
Als er den Felsen umrundete, entdeckte er eine Höhle auf der Rückseite. Er leuchtete hinein. Ein Gang, mannshoch, der steil nach unten führte. Er meinte eine Bewgung auszumachen.
"Hallo!" rief er. Keine Antwort.
Er Zögerte und betrat den Gang. Er führte steil nach unten, der Boden bestand aus rauhem Fels. Michel konnte nicht einschätzen, wie weit er gegangen war, als der Boden eben wurde un einen scharfen knick machte.
Er folgte der Biegung. Ein leises Pätschern war zu hören, und nur wenige Meter entfernt machte er einen warmen, gelben Lichtschein aus.
Er durchschritt eine art Tor, hinter dem sich der Gang zu einer Höhle erweiterte.

Zwei
Die Höhle war von unsichtbaren Lichtquellen beleuchtet. In der Mitte plätscherte eine Quelle in ein grosses Becken im Boden. Ein Bach ging von dort aus und floss in den hinteren Teil der Höhle.
Die Wände waren mit Schriftzeichen, ähnlich ägyptischen hyroglyphen, geschmückt. Ein Skorpion-Symbol tauchte immer wieder auf, ansonsten konnte Michel keine Zeichen entschlüsseln.
"Gefällt es dir?"
Michel fuhr herum, als er die weibliche Stimme vernahm.
Er taumelte zurüvk und stützte sich keuchend an der Wand ab.
"Was zum Teufel..." entfuhr es ihm. Die Frau kam näher, bis sie ihn fast berührte.
"Wilkommen, fremder" sagte sie lächelnd mit angenehmer Stimme.
Michel musterte die Gestalt sprachlos.
Vor ihm stand eine Frau, anfang zwanzig, durchtrainiert, mit schulterlangen schwarzen haaren. Sie war völlig nackt und hatte eine blasse, fast weisse Haut.
Wo ihre Beine hätten sein sollen, ging ihr Körper in einen schwarzen Chitinpanzer über. Der Scorpionskörper, auf dem der Frauentorso thronte, war zwei Meter lang und endete in dem typischen Schwanz, an dessen nach oben gebogenen Ende ein bedrohlich aussender Stachel hing. Der Panzer ging knapp unter ihren Schulterblättern in Haut über, zog sich aber auch nach vorne, wo er unterhalb ihrer Brüste bis zu Ihrem Bauchnabel reichte. Es sah aus wie ein groteskes Korsett.
Sie hob ihre Hände zu einer beschwichtigenden Geste. Michel erschrak erneut, denn Daumen und Zeigefinger bildeten eine scharf aussehende Schere, während die restlichen drei Finger sehr grazil waren.
"Wer...was bist du?" fragte Michel, als er endlich seine Sprache wiederfand.
"Ich heisse Anne" sagte sie. "Komm" sagte sie und deute mit ihrer Hand in den hinteren Teil der Höle.
"Dort ist es gemütlicher. Meine Geschichte ist lang, und du wirst sie hören, denn du bist der Erste Mensch, den ich seit langer Zeit zu Gesicht bekomme."
Ihre klaren blauen Augen strahlten Ehrlichkeit aus, und Michel nickte stumm.
Mit unglaublicher Geschiklichkeit wendete Anne ihren Körper und ging voran.

Drei
Sie betraten eine wesentlich kleinere Höhle, die auf die gleiche Art beleuchtet war wie der Hauptraum.
An den Wänden hingen kostbar anmutende Wandteppiche. Es gab einen Diwan im hinteren Teil des Raumes, davor einen Tisch, der mit goldenem Geschirr und silbernem Besteck gedeckt war. Frisches Obst war in kostbaren Schalen arrangiert. Es gab einige Wandnischen, die vor Schmuck, Edelsteinen und anderen Kostbarkeiten überquollen. Eine Nische enthielt eine unzahl von Papyrusrollen.
Anne kroch geschickt suf den Diwan und lud Michel mit einer Handbewegung zu sich ein.
"Setz dich und iss. Ich werde dir alles erzählen"
Er nahm Platz und nahm eine Schale mit Feigen, Äpfeln und kleinen Bananen.
"Erzähl" forderte er sie auf.
"ich bin die Tochter eines britischen Ärchäologen, Sir Thomas MacKinsey. Mein Vater grub in der Wüste nach einem sagenhaften Tempel. Ich besuchte ihn in den Schulferien. Auf der Fahrt in die nächste Stadt gerieten mein Fahrer und ich in einen Sandsturm. Der Wagen verunglückte, der Fahrer starb sofort. Nur ich überlebte wie durch ein Wunder. Ich war lange ohnmächtig. Als ich erwachte, war der Sturm vorrüber. Der Wagen war vollständig von Sand bedeckt, auch ich war zu einem guten Teil begraben. Ich wühlte mich aus dem Sand und sah den Eingang am Fusse des Felsens. Die Sonne brannte unbarmherzig, und ich suchte Schutz unter dem Felsen. Neugierig, wie ich war, folgte ich dem Gang und fand diese Anlage. Ich war glücklich, Wasser entdeckt zu haben, badete und trank. Auf dem Diwan schlief ich schliesslich ein. Als ich erwachte, sass ein grosser schwarzer Skorpion auf meiner Brust. Ich erstarrte vor Angst, wusste ich doch, dass der Stich dieser Kreatur tödlich sein kann.
Während ich so dalag und kaum wagte zu atmen, erhob es seinen Stachel und stach zu. Ich schrie, war überzeugt, mein letztes stündlein sei gekommen. Brennender Schmerz breitete sich im ganzen Körper aus. Ich schloss die Augen und wartete auf meinen Tod.
Doch ich starb nicht.
Der Schmerz liess langsam nach, um einer inneren Kälte zu weichen. Ich lag im Fieber und schlief ein. Als ich erwachte, fühlte ich mich wieder gut.
Dann entdeckte ich eine Veränderung. Die Haut an meinen Beinen war dunkler geworden. Noch während ich mir Gedanken machte, wurde die Haut schwarz und wurde zusehends fester. Etwas schien meinen Brustkorb ein zuschnüren. Die Haut wurde auch dort schwarz und hart. Ich brührte die Stellen. Sie waren zwar hart, aber warm und sensibel.
Meine Beine begannen an den Füssen zu verschmelzen. Ich konnte zusehen, wie aus meinen Beinen ein schwarzer schlauch wurde. Ich lag auf dem Rücken. Aus dem Schlauch wurde ein Skorpionkörper mit Schwanz. Die scorpionbeine brachen hervor. Ich konnte es nicht glauben. Ich schrie, weinte und lachte zu gleich. Daumen und Zeigefinger verwuchsen zu diesen scheren.
Dann wurde ich ohnmächtig."

Vier
Sie war näher gekommen und hatte sich an ihn gekuschelt. Er spürte ihre Wärme und berührte ihren Rücken. Die Haut war hart, ein Chitinpanzer, und trotzdem angenehm warm. Ihre Scherenhand fand ihren weg unter sein Tshirt. Er erschauerte unter der Berührung. Sie presste ihren Oberkörper gegen seinen. Er spürte ihre Brüste und streifte sein Shirt ab. Der Stachel zitterte aufgeregt, als sie seine Hose öffnete. Er liess es geschen und sank in die Kissen. Er spürte ihren Scorpionkörper auf seinen Beinen, ihr Oberkörper auf seinem.
Er drang in sie ein, sie keuchten vor Erregung. Sie kamen gleichzeitig und heftig. Der Stachel hieb einige male in die Kissen.
"Du warst mein erster menschlicher Kontakt seit langem" sagte sie.
Er betrachtete misstrauisch den Stachel, der noch immer zitterte.
"Ich will, dass du bei mir bleibst."
Er stand auf und wich ängstlich zurück, bis er eine Wand im Rücken hatte.
Langsam kam die Scorpionfrau auf ihn zu. Sie umklammerte ihn mit ihrem ersten Beinpaar und schmiegte sich an ihn. Panik erfasste ihn.
"Keine Angst" hauchte sie ihm ins Ohr.
Blitzschnell zuckte der Stachel und fuhr ihm in die Brust. Brennender schmerz löschte alles aus, die Welt versank in gleissendem weiss und wurde dann schwarz.

Epilog
Er erwachte. Der Schmerz war fort, und er fühlte sich nur etwas benommen.
"Willkommen" sagte Anne, die Scorpionfrau und lächelte ihn an.
"Willkommen Schwester"
Michel verstand nicht und sah an sich hinunter. Ein weiblicher Torso auf einem Skorpionkörper.


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Kommentare:


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vulcan - 03.09.2019 um 13:02 Uhr

Hübsche Story! Mehr Monologe oder Dialoge würde das Ganze etwas Auflockern. Leider zu viele Schreib- und Grammatikfehler. 

Oni - 21.05.2019 um 17:06 Uhr

Hey,

ich habe die Geschichte nun schon einige male gelesen und bin begeistert ?

Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen ?


Wenn ihr Kommentare seht die beleidigend oder auf andere Weise anstoßend sind, dann meldet diese unter der E-Mail Adresse: transformstorys@gmail.com


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