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Geschenke unterm Weihnachtsbaum

Geschrieben von diaperwoman89 | Veröffentlicht am 25.07.2020 | MtF Animal AP | 0 772


Tags: #christmas#animaltf#tg

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Wie jedes Jahr muss ich mich mit meiner nervigen Familie am 24 Dezember im Wohnzimmer um den Weihnachtsbaum sitzen und schmerzhaft grinsend ein Geschenk nach dem Anderen öffnen. Zu gegeben, ab und an kommt es vor, dass ich mir das Ausgepackte auch gewünscht habe, aber viel zu oft hielt ich die tausendste Socke, Unterhose oder Orange in die Höhe, die einer meiner Omas oder Tanten mit viel zu sehr erdrückender Liebe verpackt haben. Warum versteht die Familie einfach nicht, dass ein 17-jähriger Junge zu Weihnachten für sich alleine sein will und eine Runde Fifa mit seinen Freunden zocken will. Das Fest der Liebe ist doch einfach nur Bullshit.
„Danny, es ist soweit! Komm bitte in das Wohnzimmer! Viele Geschenke warten auf dich!“, trällerte meine Mutter mit glockenheller Stimme und der Geruch von kiffenden Räuchermännchen und ätzender Weihnachtsmusik vom alten Plattenspieler penetrierte 2 meiner Sinnesorgane aufs Übelste. Mit den Händen tief in den Jogginghosentaschen schlürfte ich angeödet ins Wohnzimmer und quetschte mich neben Onkel Alf und Oma Heidrun auf die Couch.
„Schön, dass wir zum Fest der Liebe hier zusammengekommen sind und hoffentlich einen wunderschönen Abend verbringen werden!“, sprach mein Vater und schaltete die Musik aus, denn meine eklige, süße Cousine spielt wie jedes Jahr auf ihrer Blockflöte „Stille Nacht, heilige Nacht“, was sich in meinem Gehörgang wie eine Kriegserklärung anhörte. Nach einigen Minuten der Qual, wo ich fast gedacht habe, dass meine Ohren anfangen zu bluten, setzte sich die kleine Plage wieder hin. Alle klatschten wie verrückt, als ob die Göre ein Wunderkind der Musik wäre. Als nächstes auf der Liste der Qualen stand mein blöder, kleiner Bruder, der stotternd ein Gedicht aufsagte. „
Können die mir nicht einfach eine Knarre schenken, dass ich mich endlich erschießen kann“, dachte ich mir und hoffte, diese Pein würde endlich aufhören.
„So! Kommen wir zu dem wichtigsten Teil der Veranstaltung, also wenn es nach den Kindern geht!“, sagte meine Mutter kichernd und kramte nach dem ersten Geschenk.
„Das ist für die liebe Oma Helga“, sagte sie und überreichte der alten Dame einen großen Sack voller Walnüsse. Ich hörte noch, wie die Alte murmelte wie früher anfing in dem Beutel nach Nüssen zu kramen.
„Booooooooaaaah. Beschleunigt das doch bittttteeee!“, dachte ich mir und sah meine Mutter, die ganz langsam ein Geschenk unter dem Baum rausfischte. Ein leises Knabbern vernahmen meine Ohren und ich drehte mich interessiert in die Richtung des Geräusches um. Staunend bewunderte ich meine Oma, deren Kopf vollständig in den Sack voller Nüsse verschwunden war. Als meine Mutter ihre Stimme erhob, schoss das Köpfchen aus dem Beutel hoch und ich musste mehrfach blinzeln, um das zu realisieren, was meine Augen erblickten. Mit vorne herausragenden Zähnen des Ober- und Unterkiefers hatte sich die alte Dame in die Nuss förmlich reingebohrt und hielt diese nur durch ihre Beißerchen in der Luft. Zwei flauschige Ohren ragten obenauf den Kopf heraus und das ganze Gesicht war mit orangenen Fell bedeckt. Omas schwarze Knopfaugen huschten verschreckt hin und her
„Das ist hier ist für Sarah!“, sagte meine Mutter und überreichte meiner Blockflöten quälenden Cousine ein Geschenk. Sie riss das Paket auf, als ob darin der Sinn des Lebens verborgen war und jauchzte zufrieden, als sie eine doofe Babypuppe an ihren noch nicht vorhandenen Busen drückte. Nachdem wieder Stille eingetreten war, tunkte meine Eichhörnchen Oma ihren immer kleiner werdenden Kopf in den Sack und knabberte fröhlich wieder Nüsse.
„Ähhh Mama. Wir haben hier…“, wollte ich ansetzen, um meine Mutter darauf hinzuweisen, dass die Oma sich entschlossen hatte, ihren Leben eine neue Wendung zu geben. Doch sie unterbrach mich und meinte noch murmelnd unter dem Weihnachtsbaum:
„Danny, du musst dich noch gedulden. Bist gleich dran!“
Völlig fassungslos, dass keiner, außer mir, diese krasse Veränderung an meiner Oma gecheckt hat, saß ich da und sah meiner Oma beim Schrumpfen zu. Sie kroch immer mehr in den Sack hinein und schlüpfte aus ihren beigen Sachen. Ich konnte noch ihren Hintern sehen, der extrem knackig war, vermutlich sind diese Nüsse wirklich ein wahrer Jungbrunnen, der hoch in der Luft hing. Doch die Natur zensierte meine Oma mit einem buschigen Schwanz, der rasch über ihren Hintern wuchs. Doch dieses Schauspiel währte nicht lang und die Alte rutschte ganz in den Sack hinein und knabberte da drin heiter weiter.
„Ich träume bestimmt. Mein Hirn stellt sich die witzigen Szenarien vor, um das Weihnachtsfest gut zu überstehen. Das ist es. Genau!“, redete ich mir selbst Mut zu und wollte dem Spektakel weiter zu schauen, doch eine hochgewachsene Gestalt versperrte mir den Blick auf die unter dem Weihnachtsbaum suchende Mutter.
„Komisch, vor mir saß doch nur Sarah und die ist nicht größer als 1,20“, dachte ich und berührte die Person an der Schulter, um diese darauf aufmerksam zu machen, das meine Sicht durch das Wesen beeinträchtigt ist.
„Was ist denn los Danny?“, fragte die Frau und drehte sich um. Wieder musste mein Gehirn mir einen Streich spielen, anders konnte ich mir das nicht erklären. Die Person war eine junge Frau, die im Gesicht wie Sarah aussah. Doch das abgefahrenste war weiter unten an ihr zu erblicken. Eine bombastisch große Brust hing heraus, an dem ein kleines Baby fleißig nuckelte.
„Sorrrryy, Sarah. Wollte dich nicht stören, naja bei der Sache die du da gerademachst“, antwortete ich verlegen wie ein Idiot und sie lächelte mich an und flüsterte mir zu:
„Danny, das muss dir nicht peinlich sein. Du hast auch mal am Busen deiner Mutter genuckelt und es sind doch nur Brüste.“ Ich fühlte wie mein Kopf sich rötlich verfärbte.
„Mutter, bitte, ich muss dir was sage…“, erhob ich meine Stimme und sie antwortete nur:
„Ja, ich weiß. Du kannst es kaum erwarten, dein Geschenk auszupacken. Warte, warte. Hier ist es. Und war es so schlimm, solange darauf zu warten?“, fragte sie mich und gab mir das Geschenk. Irritiert schaute ich dieses kitschige Rentiergeschenkpapier an, welches schon förmlich nach Kommerz schrie. Langsam öffnete ich das Geschenk und guckte kurz zu meiner Cousine und meiner Oma, die heute schon durch Geschenke aus sich herausgegangen sind. Alle Augen starrten mich an und warteten darauf, dass ich ein Schrei der Freude von mir gab. Doch nur Verwunderung überkam mich bei dem Geschenk.
„Hihi. Ich habe mir gedacht, da du unser Weihnachtsmuffel bist, schenke ich dir ein Elfenköstum. Wenn du mir hilfst, die Geschenke an die Familie zu übergeben, wirst du merken, wie toll Weihnachten ist. Komm zieh dir schnell die Sachen an und verteile fröhlich die Geschenke!“, verkündete sie und die Familie nickte wohlwollend mir zu. Ich wollte eigentlich dieser Bande gepfefferte Wörter an den Kopf werfen, doch es hatte wirklich keinen Sinn. Miesgelaunt schnappte ich mir die Klamotte und stapfte in mein Zimmer.
„Denkt meine Mutter überhaupt nach, bevor Sie mir was schenkt! Das muss nur ein Traum sein, ein wahrer Albtraum!“, dachte ich mir und warf das Elfenoutfit auf die Couch.
„Sollen die doch ruhig drüben warten, bis sie alt und grau sind!“, sagte ich und verschränkte meine Arme vor der Brust, die sich irgendwie anders anfühlte. Neugierig schaute ich an mir runter und entdeckte, dass meine flache Hühnerbrust sich unter meinem T-Shirt mit der Aufschrift „I hate Merry Christmas“ ausdehnte und mein Oberteil sich sekündlich mehr nach vorne wölbte. Schockiert blickte ich auf diese Veränderung und wusste nicht, was dies bedeuten sollte. Ich begann nervös in meinem Zimmer auf und abzugehen.
„Dies ist nur ein Traum, dies ist nur ein Traum, gleich wache ich auf und sitze immer noch gelangweilt neben meiner Oma, die als Mensch Walnüsse knabbert und meiner Cousine, die süß mit Ihrer Babypuppe spielt. Genau!“, dachte ich mir und fuhr mir durch das Haar, welches sich fülliger anfühlte. Mir hing eine blonde Strähne ins Gesicht, die ich genervt mit meinen künstlichen, weißen Fingernägeln wegschob. Meine Nase juckte und ich wackelte, dieses süße Näselchen hin und her. Während draußen dicke Schneeflocken fielen, rieselte meine ganze schwarze Körperhaarpracht auch in Richtung des Erdbodens.
„Wie komme ich nur aus dieser Situation heraus?“, sprach ich mit glockenheller Stimme und fuhr mir mit meiner zarten rechten Hand über die vollen, rosanen Lippen. Bei einer weiteren Runde durch das Zimmer knackte meine Hüften und Schultern und veränderte meine Gangart rapide und nachhaltig. Der Busen unter meinem T-Shirt wippte auf und runter mit jedem Schritt.
„Vielleicht sollte ich besser meiner Mutter nachgeben? Es wird ja nicht ewig dauerrrrrrrrrrrrn“, sagte ich schon etwas einlenkend und hielt mich kurz an meiner Couch fest. Ich reckte mein Unterleib kurz heftig nach vorne, als ob sich was starkes, das letzte Mal aufbäumt, bevor es für immer verschwindet.
„Ich sollte Mami auch mal verstehen. Sie musste als Mutter viel für mich zurückstecken. Vielleicht sollte ich Ihr diesen Gefallen erfüllen?“, dachte ich mir und musterte das Kostüm von allen Seiten.
„Na gut, es kann ja nicht schaden, wenn ich es mal anziehe!“, sprach ich mir Mut zu und zog mich aus. Ich wunderte mich nicht, dass beim dem Kostüm auch ein Träger BH beilag. Ohne viel Anstrengung zog ich diesen an und machte am Rücken die Haken zu. Meine Brustwarzen waren geweitet und standen wie kleine Pflöcke steif nach vorne ab. Als nächstes zog ich mir eine grüne Tunika mit roten Ärmeln an. Meine Armmuskeln wurden durch das Anziehen glattgebügelt und passten eher zu meinem fraulichen Körper. Die Tunika bedeckte nur knapp den Beginn meiner Oberschenkel. Es lag sogar ein Höschchen mit Tannenbäumen drauf dabei, wo hinten fett „Merry Christmas“ stand. Ich nahm dieses und zog es mir über den Hintern, der sich aufplusterte, um das heiße Teil besser zu Geltung zu bringen. Für die rot, weiß, grüne gestreifte Hose ließ ich mich auf die Couch plumpsen und streifte mir diese über meine langen, sinnlichen Beine.
„Jetzt noch die schwarzen Stiefel und die Weihnachtsmütze und das Verteilen der Geschenke kann losgehen. Ich hoffe, ich mache meiner Mutter keine Schande! Das wäre wirklich peinlich!“, dachte ich mir und zog die Stiefel an, wo es kurz so aussah, als ob meine großen Füße nicht reinpassten, doch nach kurzen Ziehen gaben diese nach. Als letztes setzte ich mir noch eine grünliche Weihnachtsmütze mit Glöckchen und Mistelzweig auf und bewunderte mich kurz im Spiegel.
„So, Danny die Weihnachtselfe wird euch mit Geschenken beglücken!“, trällerte ich zufrieden und spurtete in die Stube. Ich betrat diese mit einen fröhlichen:
„Merry, merry Christmas. Ich wünsche euch frohe Weihnachten.“


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Kommentare:


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LifeLine - 29.07.2020 um 13:17 Uhr

Die Geschichte ist auch hier wieder gut geschrieben und hat zwar keine grammatikalischen oder gar Zeichensetzungsfehler, denoch ist die Reaktion des Protagonisten im letzten Teil ein wenig misslungen. Denn wenn sich eine Person in jemand anderes verwandelt, ohne, dass dies vorher in seinem/ihrem Umfeld, noch bei sich selbst passiert ist, dann ist die Reaktion einfach eine wesentlich Intensivere und nicht so "lasch" und selbstverständlich, wie es hier dargestellt wird.

diaperwoman89 - 29.07.2020 um 23:20 Uhr

Danke für die konstruktive Kritik. Bei den nächsten Werken werde ich mir mehr Gedanken über die Intensität und den Realismus in den Geschichten machen


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