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Die magische Lotterie (Nummer 502) (TF)

Geschrieben von diaperwoman89 | Veröffentlicht am 11.09.2020 | Animal Mythical | 0 194


Tags: #magic#pokemon

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Prolog:

Wir schreiben den 4. Juli 2020. Vor einem Monat wurde in der Stadt Wandel eine Lotterie per Losverfahren ausgerufen, bei der eine Vielzahl an kleinen Sachpreisen und einem Hauptpreis zu gewinnen sind. Der Ausrichter dieses Spektakels hat sich in einem Interview vor ein paar Wochen folgend zu diesem Spektakel geäußert:
„Wir wollen noch nicht verraten, was für tolle Preise die glücklichen Gewinner erhalten. Doch ich kann versprechen, dass jeder Gewinn das Leben der betreffenden Person verändern wird!“
Angestachelt von diesem Gespräch kauften die Bewohner von Wandel alle Lose, um die 2.000 Stück, auf. Wie gebannt versammelt sich eine Vielzahl von Losbesitzern auf der Festwiese des Ortes, um zu hoffen, zu bangen und sich zu freuen. Eine große Bühne wurde zu diesem Ereignis aufgebaut. In der Mitte dieser steht eine riesige Bingomaschine, in deren Inneren tausend von Kugeln verborgen sind. Gleich ist es soweit und nicht nur der Veranstalter, sondern vor allem die Losbesitzer sind schon ganz heiß auf das Event. Es betreten ein Mann in Sommeroutfit und seine Assistentin die Bühne. Frenetischer Jubel peitscht ihnen entgegen und der Showmaster beruhigt die Massen.


„Hallo, Wandel. Ich freue mich heute hier zu sein! Ich bin der fantastische Steven und diese bezaubernde Dame heißt Elisa!“


„Leute, Leute. Seid doch nicht so schüchtern. Wir wollen doch nur euer Bestes. Eure Se… Seemannszufriedenheit. Bitte Elisa, zieh die nächste Kugel!“, versuchte sich Steven noch zu retten und richtete zitternd seine Krawatte, während erste Zweifel einzelner im Publikum durch das Rattern der Bingomaschine zerschlagen wurden. Wieder passierte eine Sekretion des ratternden Objektes und Elisa reckte das nächste Gewinnlos in die Höhe.
„Trommelwirbel. *Ratter* *Ratter* *Ratter*. Die Losnummer 502 gewinnt den nächsten Preis. Herzlichen Glückwunsch! Meine fantastische Assistentin Elisa bringt den nächsten unglaublichen, einzigartigen, galaxinösen Gewinn herein! Es ist ein Original Pokéball aus der gleichnamigen Spiele- und Animeserie. Für jeden Liebhaber des Franchises ist dies ein wahrgewordener Traum. Also kommen Sie herauf! Meister der Pokémons!“, posaunte Steven heraus.
„Die Person mit der Nummer 502 soll bitte auf die Bühne kommen, um sich den Preis abzuholen!“, sagte eine Stimme vom Band.

„Ich komme schon. Bin gleich da! Ich hole mir den Preis ab“, rief eine Stimme aus dem Pulk der Menschen, während sich eine Gestalt versucht, durch die Massen hindurch zu winden. Mit den Händen winkend, versuchte die Person auf sich aufmerksam zu machen.
„Sehr schön! Ich sehe schon unseren Gewinner. Kommen Sie auf die Bühne und holen sich den Preis ab! Einen extra Applaus für den Gewinner des Pokéballs!“, rief Steven und klatschte in die Hände, als ein junger Mann die Treppen zur Bühne hochsprintete.
„Wie heißen Sie denn?“, fragte Steven und hielt dem schnaufenden Kerl das Mikrophon vor die Nase.
„Heiiiißßßeeee …. Kil…iiian. *Hust* *Ätsch*“, sprach er japsend.
„Kilian. Ein schöner Name. Bist du ein großer Pokémonfan, Kilian?“, fragte Steven ihn. Er nickte nur, da sich sein Organismus von dem Sprint aus der letzten Reihe bis zur Bühne noch nicht erholt hatte. Kilian zeigte seine Losnummer Elisa und Steven.
„Wunderbar! Kilian hat wirklich die Gewinnnummer! Elisa, bitte übergebe dem jungen Mann den Pokéball!“, befahl Steven und die Lady zuckte zusammen. Ihre körperbetonte Kleidung plusterte sich kurz auf. Sie legte den Ball in die Hände von Kilian, der mit großen Augen seinen Preis anschaute. Eine Freudenträne rann über sein Gesicht, als er den Gegenstand packte und für alle sichtbar nach oben reckte.
„Gotta catch em all! Viel Glück auf dem Weg zum Pokémonmeister!“, trompetete Steven und unter Jubel verließ Kilian die Bühne. Noch völlig geplättet von dem Gewinn schlenderte er von der Festwiese weg.
„Das ist wirklich ein Pokéball! Ich kann es noch gar nicht richtig glauben! Mal schauen, ob dieser wahrhaftig funktioniert oder es sich um eine Attrappe handelt!“, sagte Kilian und sah einen kleinen Spatz auf dem Fußweg hin und her hüpfen.
„Sehr gut! Du kommst mir gerade recht Spatzi! Du wirst mein erstes Pokémon sein!“, sagte er und warf in guter Baseballmanier den Pokéball über die Schulter auf sein Ziel. Der Spatz vernahm, wie das Objekt auf ihn zuflitzte und machte sich aus dem Staub.
„Mist! Ich hätte Spatzi erstmal schwächen müssen, bevor ich den Versuch starte, es zu fangen!“, stellte Kilian verärgert fest und trottete zu dem Ball der aufgeklappt vor ihm lag.
„Ein Starterpokémon, bräuchte man. Dann wäre die Jagd nach Pokémons auch einfacher“, dachte er, als sich Geheimratsecken bei ihm bildeten und am Hinterkopf seine restlichen Haare spitz in die Höhe schossen. Seine Nase bekam den Touch einer Säufernase und wurde rundlich knubbelig. Die Ohren verloren ihren Muschelformen und verschoben sich als schwärzliche Beulen weiter nach oben.
„Man, ich will doch nur ein Pokémon haben!“, schrie Kilian und seine Mundwinkel zogen sich nach unten. Sein Blick wurde grimmiger, während die schwarzen Augen finster auf den leeren Ball starrten. Vor Wut standen ihm die Barthaare zur Seite ab und wurden schlohweiß vor Gram. Sein gesamter Kopf wurde von einer Flut hellblauen Fell überschwemmt, während jener sich rund und kompakt verformte. Er hob den Ball mit seinen dunklen behaarten Fingern auf und wollte noch mal einen Versuch wagen.
„Dort im Wald werde ich bestimmt ein Fuchs oder Hasen fangen! *Zwottronin*“, sagte er und machte sich auf dem Weg in den Wandelwald. Kilians Hosen begannen zu schlabbern und nur mit Mühe hielt er sie mit den putzigen Ärmchen oben. Mit schmächtigen Schultern stand er am Rand des Waldes und suchte nach einem Wesen, dass der junge Mann fangen könnte.
„Wo sind denn *Zwottronin* irgendwelche *Zwottronin* Tiere?“, fragte Kilian und überall auf seinem Torso spross eine hellblaue Haarpracht. Aus der Hose wuchs ein breiter schwarzer Schwanz, der große Ähnlichkeiten mit dem eines Bibers aufwies. Nervös wippte dieser auf und ab und spiegelte perfekt die Gemütslage seines Besitzers wieder.
„Da ist was! *Zwottronin*“, schrie Kilian und warf dem Pokéball in Richtung eines Eichhörnchens, doch auch dieser Wurf misslang und der rote Ball prallte von dem Baum ab und schoss einen Strahl auf Kilian. Er fühlte auf einmal so ein ziehen, als ob eine mächtige Macht ihm am Schlafittchen packen würde. Um seine Hüften breitete sich buschiges dunkelblaues Fell aus, deren Seiten je eine gelbe Muschel zierte. Es sah so aus, als ob er fesche kurze Hose anhätte. Die unteren Extremitäten verkürzten sich und Haar um Haar wuchs auf diesen, bis die Beine wie das Meer schimmerten. Seine Füße färbten sich schwarz ein und es entwickelten sich Schwimmhäute zwischen den Zehen, welche sich wie bei den Fingern auf ganze 3 Stück reduzierten.
„*Zwottronin* *Zwottronin* *Zwottronin*“, sprach er, bevor ihn die unwiderstehliche Kraft des Pokéballs einsaugte und dort verschloss. Verzweifelt pochte Kilian an die Innenseite seines Gefängnisses. Der Ball wippte und wippte und wippte und das rote Licht erlosch. Für Kilian war dies sein neues Zuhause bis auf unbestimmte Zeit.
„Oh cool! Ein Pokéball! Ich hoffe, es ist ein Starter!“, sagte eine Person, die den Pokéball sich geschnappt hatte und ihn auf dem Boden warf. Ein Zwottronin erschien auf einem Haufen von Klamotten und versuchte mit Gebärden und Lauten der Person klar zu machen, dass er eigentlich kein Pokémon ist.
„Wow, ein Zwottronin! Hmm, wie nenne ich dich. Warte, kurz. Ich nenne dich Kilian!“, sagte er stolz und die Gesichtszüge des Biberpokémons entglitten sichtlich.
„Na toll und das ist jetzt mein neuer Trainer! Super!“, dachte sich Kilian und versuchte das Beste aus dem Leben als Pokémon zu machen. 


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Kommentare:


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LifeLine - 16.09.2020 um 16:00 Uhr

Wenn ich persönlich werden darf, deine Gesichte ist für mich zu reiner Standart. So einen langweiligen Aufbau einer Verwandlungsgeschichte habe ich seit den Erstanfängen von Jonas (jetzt Layla-TF) nicht mehr gesehen. Für deine nächsten Geschichten gerne etwas mehr Inhalt bieten, als nur die reine Verwandlung.


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