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Magitarium (TG) (Spezial 1. Kapitel)

Geschrieben von diaperwoman89 | Veröffentlicht am 16.11.2020 | MtF | 0 1577


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Es war wieder einer dieser Tage, wo man vor bloßer Langeweile fast sterben möchte. Nichts passierte in meinem Leben und Trübsal blasend starrte ich aus dem Fenster. Doch da draußen bewegte sich nicht mal ein Floh, geschweige denn was Interessantes. Angeödet von diesem Trauerspiel schlürfte ich zu meinem Buchregal hin und suchte nach einer literarischen Abwechslung, um die nächsten Stunden tot zu schlagen.
„“Krieg und Frieden“ nähh zu lang, „Zauberberg“ näääh zu anspruchsvoll. „Magitarium - Zauberei für Anfänger und Fortgeschrittene“ hmmm“, dachte ich mir und nahm den alten Schinken aus dem Regal heraus. Das Buch hatte ich als Geschenk von einem Kumpel erhalten.
„Ach Andreas. Warum hast du mir eigentlich diesen Wisch geschickt?“ dachte ich mir und blätterte die Seiten durch. Allerlei Verwandlungen, Sprüche, Tinkturen und sonstiger Hokuspokus huschten so an meinen Augen vorbei. Doch langsam wurde meine Neugierde für diese Thematik geweckt und eine Idee flackerte erst schwach, dann stetig stärker in mir auf.
„Wieso versuche ich nicht mal einen Spruch aus dem Buch? Das würde endlich meine Langeweile vertreiben und spaßig ist das garantiert, wenn sich ein schockiertes Opfer vor meinen Augen in einen Frosch oder so verwandelt“, kicherte ich und wusste schon, wer mein erster Verwandlungsproband sein darf.
„Hmm, ist nur doof, dass Andreas so weit weg wohnt von mir. Stand in dem Buch nicht so ein Teleportationsspruch, der jemanden von A nach B hext?“, fragte ich und blätterte durch das Buch.
„Super. Da ist der Spruch! Hmm, vielleicht sollte ich den Zauber erst an einem leblosen Objekt ausprobieren, bevor noch was schiefgeht und Andreas stückchenweise hier ankommt. Am besten, ich versuche mal mein Glück an diesen saftigen Apfel, der wie von magischer Hand in der Küche verschwinden und auf diesem Fensterbrett dort auftauchen soll!“, sagte ich und gestikulierte wild in der Luft, als ob ein Publikum mir bei jenem Trick zugucken würde.
„Teleta, Telepa Apfel ma und hier da!“, sprach ich und das kernige Obst erschien auf dem Sims.
„Das klappt doch hervorragend!“, sagte ich begeistert und war bereit, Andreas in meine kleine Behausung zu teleportieren.
„Teleta, Telepa Andreas sitzt auf meinem Bett pa pa!“, sprach ich und auf dem zerknitterten Bett war ein großer Kerl erschienen, der mich sogar ein Stück überragte und eine stattliche Statur vorwies. Die Kleidung war eher leger.
„Wo bin ich? Wer bist du denn?“, fragtest er ganz verwundert und sein Blick schweifte durch den Raum.
„Andreas, ich bin es Chris! Der Kumpel von der Verwandlungsseite. Du hast mir vor kurzen dieses Buch geschenkt und was ich soll sagen. Das Buch funktioniert einwandfrei“, sagte ich begeistert und lächelte dich mit einen breiten Grinsen an.
„Wassss Chrisss? Du willst mir doch einen Bären aufbinden. Sowas gibt es nicht. Ich muss noch träumen. Genau! Und gleich wache ich auf. Tschüssi, Traum Chris“, meintest du und wolltest dich zwicken. Dieses lustige Trauerspiel, wie du dich selbst zwickst und ein lautes „Au“ von dir gabst, war amüsant.
„Sooo mein lieber Andreas, ich werde dich verzaubern und dann wirst du diese skurrile Szene endlich glauben. Mach dich bereit, mein sexy Betthäschen zu werden! Keine Angst, ich werde dich wie ein Gentleman behandeln und du wirst es genießen. Glaub mir!“, sagte ich und schlug eine Seite auf, die die Verwandlung in das andere Geschlecht thematisiert.
„Hi ha hu irgendetwas mit Frau ganz toll glockoso verscmelzo“, sprach ich und bemerkte, dass deine Uhr anfing zu leuchten. Ein Schimmer, wie als ob eine Welle über dich hereinbrach, überdeckte deinen ganzen Körper von der Zehenspitze bis zu letzten schwarzen Haarspitze.
„Komisch, ist das so normal?“, dachte ich mir und studierte nochmal die Zauberseite, doch es stand nicht drin. Die Sekunden verstrichen und mein Versuchskaninchen war stumm wie ein Fisch.
„Andreas, sag doch bitte was! Hey, es war doch nur Spaß, heh heheh“, versuchte ich diese Stille weg zulachen, doch mein Herz schlug mit jeder verstreichenden Sekunde schneller. Das wurde nicht besser, als dein Haaransatz orange leuchtete. Ich rieb mir verwundert die Augen und als ich diese wieder öffnete, standst du vor mir Aug in Aug.
„Was machst du mit mir du Vogel?“, schriest du mich an, doch wir beide erschraken zugleich. Deine Stimme war einige Oktaven nach oben geklettert und hatte die honigsüßen Klang einer Frauenstimme angenommen. Während du dich wunderst, strahlte dein ganzes Kopfhaar wie oranges Feuer, was immer mehr loderte und bis zu deinen Schultern sich ausbreitete. Aus deinen Blick funkelten mich die gelblichen Augen einer Jägerin an, die bereit war, mich in der Luft zu zerreißen.
„Andreas, Andreas, irgendetwas ist schiefgelaufen beim Spruch und ich weiß nicht wieso. Das, wollte ich nicht!“, sagte ich und die Verzweiflung schüttelte mich am ganzen Körper. Du gabst mir mit der flachen, zarten Hand eine Ohrfeige und meinst:
„Reiß dich zusammen Chris! Du musst jetzt Eier haben, die ich bestimmt bald nicht mehr besitze. Zeig mir den Spruch sofort!“ Du versuchtest die Ruhe zu bewahren und schreitest an mir vorbei, um in dem Buch nach einer Lösung zu suchen. Ich musste dir recht geben, wir müssen einen kühlen Kopf behalten und das Problem rational angehen, doch dies fiel mir sichtlich schwer, da dein Hinterteil präsenter deine Hose ausfüllte.
„Das ist ein Hinter, denn ich gerne mal anpacken würde!“, dachte ich mir und stellte mir das bildhaft vor, als du dich über das Buch beugtest und meine Phantasie Achterbahn fuhr. Ich konnte nicht wiederstehen und klatschte Andreas auf den Arsch. Es schallte imposant durch die ganze Bude und dein Arsch wackelte, als bestünde dieser aus Wackelpudding.
„Was soll das denn werden?“, fragtest du mich und wendest dich mir kurz zu. Dein Gesicht war ganz blau vor Wut.
„Das Sprichwort ging doch irgendwie anders?“, dachte ich mir und sah in das Gesicht einer Schlumpfine, die volle Lippen und feminine Gesichtszüge aufwies. Doch die Pubertät war wohl noch nicht vollständig an dir vorbeigegangen, da du so komische schwarze Stellen im Gesicht hattest, die wie Tretsteine aussahen. Du musstest dich zurückhalten, mir nicht nochmal mit deiner Hand das Gesicht feste zu streicheln.
„Chrrrriiiisss, bittttteee! Beherrsch dich und bleib bei der Sache! Es bringt gar nichts, wenn du mir auf den Hintern glotzt wie ein Pavian, okay?“, atmetest du tief durch und fährst mit den grazilen Fingern über die Schrift der Seite. Die Hose begann dir vom Hintern zu rutschen und dieser sah von Farbgebung und Steinpickel wie dein Gesicht aus. Während Andreas Arsch und Hüfte breiter erschienen, waren deine Ärmchen wie Spargel und von deinen Schultern will ich gar nicht anfangen.
„Das könnte es sein und hahhaa und da. Jetzt verstehe ich!“, sagtest du zu dir und schaust auf deinen Arm, wo früher eine Uhr dein Handgelenk zierte. Noch ein paar Ahhhaaas und Hmms waren von dir zu hören, als du meintest, ich soll mir das mal anschauen. Schweren Schrittes kam ich an deine rechte Seite und registrierte, dass deine Brust stolz für die Lösung des Problems anschwoll.
„Da ist die Antwort für unser Problem. Du hast den Anfang von der Geschlechtsveränderungsseite und das Ende von der Vermischungsseite zusammen aufgesagt. Dummerweise habe ich heute meine neue Uhr mit blauen Armenband aus Eidechsen getragen. Somit vermischte sich mein Körper mit dem blauen Farbton und naja, jetzt sehe ich wie eine sexy Schlumpfine aus. Ja, Chris, ich habe schon gesehen, dass mein Körper sich blau verfärbt. Bin ja nicht blind! Da wir dies geklärt haben, will ich mir das ganze Ausmaßßßßßßß..“, sagtest du und spürst ein Schmerz im Schritt, als ob ein Staubsauger, dein bestes Stück in sich ziehen würde. Panisch rennst du aus dem Zimmer und schlägst die Badtür hinter dir zu. Kurz darauf war ein lauter Aufschrei von dir zu hören:
“Fuck! Mein Schwanz ist weg! Das wirst du mir büßen! Ich reiße dir deine Eier ab!“
Ich schluckte und hoffte, dass du dich noch beruhigst und mich am Leben lässt, vor allem meine Eier wollte ich gerne behalten. Eine ganze Weile hörte ich keinen Mucks mehr von dir, es war wie die Ruhe vor dem Sturm. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte ich, wie die Tür sich öffnete und du in das Wohnzimmer kamst.
„Puhh, Chris. Mannoman, ich wollte dich vor ein paar Minuten noch fett kastrieren, doch ich habe mir überlegt, dass dies mein Problem nicht löst, im Gegenteil. Also, mein Vorschlag an dich lautet, wir suchen zusammen nach einem Heilmittel in dem Buch, dass ich nicht aussehe, wie einer von der Blue Man Group nur in weiblich, okay?“, sagtest du und versuchtest einen milden Gesichtsausdruck an den Tag zu legen. Deine Beine waren graziler geworden und ich tippte mal darauf, dass dein gesamter Körper auch unter den Schlabberklamotten bläulich strahlte.
„So wie du mich ansiehst, habe ich doch gar keine Wahl. Es tut mir leid, dass ich dir das angetan habe und werde dir helfen, ein Heilmittel zu finden. Wenn nicht, dann reiß mir ruhig die Cojones ab“, bot ich dir an und mit einem süffisanten Grinsen meintest du nur:
„Klingt nach einer guten Idee! Doch wie finden wir jetzt den richtigen Spruch heraus, dass ich wieder ein Kerl werde?“, fragtest du blätterst ziellos in dem Buch herum.
„Weißt du was. Wir sollten mal die erste Seite aufschlagen, vielleicht steht da ein Vorwort drin“, meinte ich und Andreas folgte meinem Rat.

„Lieber Leser oder Leserin dieses Buches,
du hältst in deinen Händen das mächtigste Buch, was man für Geld (eher für den kleinen Geldbeutel) kaufen kann. Dieses Lexikon der Magie ermöglicht eine fast endlose Auswahl der Verwandlungen, die die Welt hergibt. Diese Sprüche können für den lustigen Zeitvertreib, um Unterzutauchen oder für kreative Pranks auf Youtube verwendet werden. Sollte ein Spruch in die Hose oder vielleicht ins Fell gehen, dann verzage nicht, denn Übung macht den Meister. Nach der Anwendung einiger kniffliger Zaubersprüche oder Verwandlungen wirst du flugs den richtigen Spruch finden. Somit bleibt noch eins zu sagen, die Gesellschaft der Zauberei mbH wünscht dir spannende und lustige Momente der Magie. Nach dem Spruch „Nimm dich nicht zu ernst und lach mal drüber“.

PS: Keine Geldzurückgarantie. Wer es trotzdem versucht wird in ein Schwein verwandelt“, last du vor.

„Das heißt. Wir müssen nur genug Sprüche aus dem Buch ausprobieren, dann werden wir schon den richtigen Spruch finden. Das klingt doch fantastisch. Weiß du, was das heißt Andreas? Die nächsten Stunden werden bombastisch lustig sein, aber nicht für die Opfer, die wir auserkoren für den Ulk. Hihhhhi“, lachte ich ausgelassen.
„Eigentlich bin ich gegen so einen Unsinn, aber du hast schon recht. Wir müssen die Sprüche testen und irgendwann haben wir den Dreh raus. Irgendwie stört mich noch was. Da ich jetzt eine Lady bin, passt der Name Andreas derzeit nicht zu mir. Vorschlag von mir, da ich ja ein Mischwesen bin, würde ich den Namen Chimära bevorzugen, wenn du nicht dagegen hast?“, fragte sie mich und ich zuckte nur mit den Schultern, um zu signalisieren, dass dies klargeht.
„Dann beginnen wir mal unsere kleine Zauberchallenge“, sagte ich grinsend und war bereit, die tollsten Stunden mit Chimära zu verbringen.

von diaperwoman89


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Kommentare:


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1TAKE! - 20.11.2020 um 18:39 Uhr

Lieber diaperwoman89,

dies ist eine klassische Transgender-/MaleToFemale-Geschichte, wie sie schon bereits mehrfach im Internet zu finden ist. Und genau das ist deren Problem: die Geschichte zu wenig selbstständig, um sich wirklich von der Masse abzuheben. Und im Vergleich zu deinen anderen Geschichten, welche ich bereits mit Freude durchgelesen habe, werden hier Klischees verwendet, welche nicht (weiter-)entwickelt werden. Damit will ich sagen, dass du in deinen anderen Geschichten zwar Klischees verwendet hast, welche aber entweder einen tiefen Sinn besaßen oder zumindest mit der Erwartungshaltung des Zuschauers gespielt haben, nur um sie anschließend hinters Licht zu führen. Und wegen dieser Kritikpunkte leiden auch die Protagonisten: Sie wirken flach, als wären sie aus einer schlechten Pornographie entnommen worden und haben keine auffallenden, charakteristischen Merkmale. Und darüber hinaus wirkt der Grund, weshalb die Protagonisten die verschiedenen Verwandlungen ausführen müssen, etwas fraglich und unschlüssig. Einen Gegenvorschlag kann ich allerdings nicht bringen, da der Autor für sich selbst herausfinden muss, was er als richtig empfindet - Und mir ehrlich gesagt auch keiner einfällt (ein herzliches Beileid meinerseits).

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