transformstorys_background

Magitarium (TF) (Spezial 7. Kapitel Teil 1)

Geschrieben von diaperwoman89 | Veröffentlicht am 24.11.2020 | Animal | 0 562


Tags: None

Thumbnail

Abermillionen von unterschiedlichen Düfte schmeichelten meine Nase, als eine unbändige Kraft an meinem Hals zog.
„Babsi, na komm schon! Wir wollen doch die Tierchen im Zoo anschauen! Die werden dir bestimmt ganz doll gefallen! Besonders die Wellensittiche. Versprochen!“, sagte eine Frauenstimme, deren Gestalt wie ein Koloss vor mir aufragte. Ihre Beine standen wie monumentale Säulen da. Ich registrierte mit Erschrecken, dass entweder ich winzig klein war oder sie monstermäßig groß. Doch schnell war mir klar, dass die erste Theorie die Richtige war, da noch mehr so Riesen durch die Landschaft staksten.
„Wow! Was ist denn das für eine App auf meinem Smartphone? „Chimära, das blaue Wunder“ klingt wirklich dick aufgetragen für eine popelige App. Ich klicke mal drauf, kann nicht schaden und bei dem geilen Bild von Mystique gibt es keine zweite Wahl!“, sagte ein Mann und wischte auf seinem Handy umher. Ich ortete dieses Selbstgespräch und drehte meinen süßen, kleinen Kopf in die Richtung eines Monstermannes, der wie ein Zombie in sein Handy starrte.
„Hat er von Chimära gesprochen? Vielleicht steckt meine Kumpeline in dem Handy fest und braucht Hilfe?“, dachte ich mir und versuchte in diese Richtung zu rennen, doch ein rundes Ding um meinem Hals herum zog unsanft an meinem dicken Hals. Ich röchelte heftig und kam kein Stück voran.
„Babsi, aus! Sei ein liebes Mopsimädchen!“, sagte die dicke Riesentrulla und zog vehement an der roten Leine. Wie ein Bungeeseil kurz vor dem Boden schnipste ich zurück und der Mann stand weiter weg von mir als vor dem Sprint. Ich bellte wütend über diese Sklavenmethoden der Dame umher.
„Willkommen! Ich heiße Chimära und werde Ihnen das Leben wahrhaft versüßen. Durch diese Zooapp wird ein Laser Sie durchchecken und das Tier mitteilen, was Sie als Erstes heute besuchen sollen! Düdddddddd. Das Ergebnis liegt vor. Sie sollten das Riesentrappengehege sehr  genau begutachten! Ein Zoomitarbeiter wird Sie gleich abholen!“, sagte Chimära mit emotionsloser Stimme und ein kurzer Blitz blendete den Mann. Er musste blinzeln und seine Iris war bräunlich geweitet.
„Was soll denn das?“, fragte der Mann verärgert und stampfte wütend mit den Beinen auf den Boden, die nicht mehr massig, sondern knochendürr und lang wirkten. Der Druck in seinen Zehen versuchten sich einen Raum zu schaffen und durchbohrten die teuren Schuhe wie ein scharfes Messer. Je Fuß ragten drei breite ausgehöhlte Krallen aus dem Schuhwerk und schufen einen neuen Trend. Wackelig torkelte der Mann herum und versuchte sein Gleichgewicht wieder zu erlangen, indem er sein Torso nach vorne beugte. Der Kerl hob sein Hintern nach oben, der ganz aufgeplustert war. Ich hörte das bekannte Geräusch von reißender Kleidung, die den Körper des Mannes die verdiente Freiheit verschaffen hat. Auf seinen Arschbacken hatten sich eine Menge Federn angesiedelt, die wie Akupunkturnadeln in sein Fleisch gepiekst waren. Der unsichtbare Vodoopuppennadelstecher jagte sekündlich mehr und mehr Federkiele in seinen Hintern, welcher die Form eines gebogenen Schwanzes annahm. Er öffnete sein Mund und ein undefinierter Voggellaut  schallte durch die Atmosphäre. Der Ober-und Unterkiefer schoben sich länglich bei ihm nach vorne und verhornten sich rasant. Seine Lippen waren völlig verschwunden und nur die Nasenlöcher blieben dem Kerl erhalten, die sich auf der oberen Seite dieser schnabeligen Hornsubstanz ansiedelten. Das Haar des Kerls hatte sich binnen weniger Momente in Luft aufgelöst. Gräulich-schwarze Federkiele siedelten sich sofort danach auf dem Schädel an. Während  diese in die Haut eingepfählt wurden, änderte sich seine Kopfform von breit zu länglich. Zornig scharrte der Kerl mit den Krallenschuhen und versuchte diese App zu stoppen. Das Handy glitt aus seinen Händen, da die Fingerglieder sich drastisch verformten. Die Daumen drückten sich weit nach außen, während je 4 Finger miteinander verschmolzen und spitz nach vorne ausliefen. Die Armknochen knackten munter vor sich hin, während diese flugs ein braun, weiß und schwarzes Flügelkleid schmückte. Er winkelte die Arme an und versteckte jene somit unter dem prächtigen Federteppich seines Torsos. Helles farbliches Gefieder zierte seiner Vorderansicht, während sein Hals länger und länger wurde. Auch diese kahle Stelle wurde mit Gefiederschmuck verschönert. Sein ganzer Körper stauchte sich noch ein Stück, dass er mir sichtlich kleiner vorkam als vorher. Säuerlich hakte der Vogel, an dem die Klamotten wie Fetzen hingen, auf sein, auf dem Boden liegendes, Handy ein.
„Was ist denn hier passiert? Hat das keiner gesehen? Ich muss näher ran!“, dachte ich mir und versuchte mein Frauchen in die Richtung zu ziehen. Der Überraschungsmoment war auf meiner Seite und Stück für Stück kam ich näher an den Ort des Geschehens.
„Chimära, das blaue Wunder hat Ihr Ziel erfüllt. App Proband hat die Form geändert! Bitte beantworten Sie kurz noch eine Frage für unsere Analyse. Wie zufrieden waren Sie mit dieser App?“, fragtest du und Zahlen zwischen 1 bis 6 tauchten auf dem Display auf. Die Riesentrappe berührte wütend mit den Schnabel die 3.
„Dankeschön!“, sprachst du und das App Icon verschwand von dem Handy des leidtragenden Vogel. Ich konnte gerade noch ein Blick auf dich erhaschen, als du verschwandest.
„Babsi! Ziehst du böses Mädchen mich wieder in Richtung Ausgang! Ich will mir doch die Koalas und die Wellensittiche anschauen!“, sagte sie und übte so eine Gewalt auf die Leine aus, dass sie mich förmlich hinter sich herzog. Röchelnd spürte ich neben dem Ziehen von außen, noch eins in mir drin, als ob meine Seele den Körper mit aller Gewalt verlassen wollte. Mein Blick begann zu verschwimmen und auf einmal stürzte ich in die Schwärze des Seins.

Als sich meine Augen wieder öffneten, erblickte ich eine bläuliche Umgebung, die mit Steinen und Korallen verziert war. Doch diese Atmosphäre war nicht gasförmig wie normal, sondern flüssig.
„Oh nein! Ich bin unter Wasser. Schnell hoch!“, schoss es mir durch den Kopf und ich versuchte die Luft anzuhalten und an die Oberfläche zu schwimmen. Mühelos durchpflügte mein Körper wie ein Pfeil das Wasser, doch ein schwerer Gegenstand versperrte den Ausgang zum lebensnotwendigen Sauerstoff. Ich versuchte mit aller Kraft das Hindernis aufzudrücken. Doch es gelang einfach nicht. Verzweifelt suchte ich nach einen weiteren Ausgang, doch mein Organismus zwang mich zum Ausatmen. Aus den Seiten meines Körpers entwichen kleine Blubberblasen. Verwundert über dieses Phänomen öffnete ich meinen Mund und atmete ein. Sauerstoff breitete sich in mir aus.
„Was ist denn hier los? Ich kann im Wasser atmen. So was ist doch unmöglich!“, dachte ich und versuchte mir einen ersten Überblick über die Lage unter Wasser zu verschaffen. In der faszinierenden Unterwasserwelt schwammen eine Unmenge Fische umher, große und kleine und eine Vielzahl von dekorativen Pflanzen, Steine und sonstiges gaukelten den Fische Tiefseeflair vor. Doch viel mehr interessierte mich die Menschen, die hinter einer Glasfront standen und uns Fische begeistert anschauten. Mit meiner Flosse schwamm ich näher an die dicke Scheibe und musterte mein Spiegelbild, welches mir einen gelblich seitlich abgeflachten Körper präsentierte, der eine Art Kussmund vorwies.
„Mama, schau mal, das ist ein Gelber Segelflossendoktor (Zebrasoma flavescens). Der sieht ja lustig aus mit dem Gesicht“, kicherte ein Mädchen und glotzte mich an. Sie stupste mit dem Zeigefinger auf die Scheibe, während ihre Mutter im Hintergrund verwundert auf das Handy starrte und murmelte:
„Chimära, das blaue Wunder.“
„Hat die Frau gerade Chimära mit den Lippen geformt? Wenn das stimmt, dann steckt meine Freundin gerade in diesem Handy fest. Doch der Mann hat sich vorns in so ein riesiges Vogelstraußding verwandelt! Oh nein, nicht das Sie sich auch in ein Tier verformt! Ich muss das irgendwie verhindern!“, dachte ich mir und schwamm in Kreisen vor dem Mädchen umher, dass diese die Aufmerksamkeit der Mutter gewann und die Verwandlung nicht stattfindet.
„Mama! Der Fisch macht lustige Kunststücke für mich. Schau doch mal! Mama! Mama!, jauchzte sie rum und zog an dem Kleid der Mutter.
„Gleich Hanni! Ich will nur kurz diese App ausprobieren!“, sagte die Frau und ein Laser kam aus dem Handy und scannte diese von Kopf bis Fuß. Fassungslos glotzte diese auf das Gerät.
„Was zur Hölle ist denn ein Arapaima? Das kennt doch keiner. Ich googel mal nach dem Tier!“, sprach die Mutter zu sich selbst und ignorierte die Tochter völlig.
„Mama! Bitte, lege doch mal das doofe Handy weg! Mama!“, sagte sie und zerrte heftiger an dem Kleid. Während sich diese kleine Familienzwistigkeiten vor meinen Augen abspielte, fiel mir auf, dass die Lady ihren üppigen Busen und das blonde schulterlange Haar langsam einbüßte.
„Mist! Ich glaube, die Lady hat es auch erwischt!“, dachte ich mir und beobachtete die Veränderungen an der Frau. Die Nase und die Lippen verpufften, wie bei einer guten Zaubershow für immer. Ihr Gesicht wurde von einem Dampfhammer platt gedrückt und mit einer Angel nach vorne geschoben. Schwarze Augen blickten gespannt auf das Handy, um endlich zu erfahren, was ein Arapaima war. Das Maul war langgezogen und ein paar spitze Zähnchen blitzten hervor.
„Ahhhhhhhhhhh! Mama, was ist mit deinem Kopf passiert! Wääääääh. Hilfe!“, plärrte das Mädchen los, während die Fischfrau weiter durch das Web surfte. Ihr Körper zog sich in die Länge und gewann ein paar Kilos dazu. Die Kleidung zwängte die weiße Fahne und riss an allen Nähten auf. Das Oberteil flatterte zerfetzt in Richtung Boden. Doch Spanner hatten nichts mehr zu gaffen, da die sekundären Geschlechtsmerkmale in voller Gänze verschwunden waren. Ihre Haut schimmerte in rötlichen Halbmonden, die den ganzen Körper bedeckten. Sie machte während der Recherche einen Buckel, der am Ende der Wirbelsäule eine kammartige, langgestreckte Flosse bildete.
„Mama. Mama. Mama Wääääh. Was passiert mit dir?Wäähhh“, heulte aufgelöst das Mädchen herum, während die Mutter endlich die Lösung auf ihre Frage gefunden hatte.
„Jetzt weiß ich.......“, schmatzte die Lady laut auf und ließ das Handy ungewollt auf den Boden fallen, da sich ihre Hände in fächerförmige Brustflossen verwandelten und binnen weniger Wimpernschläge eng am Körper anlagen. Die unteren Extremitäten verloren die Stabilitäten und mit einen lauten Platsch plumpste die Fischfrau in voller Länge zu Boden. Der Rock lag flach rum, da die Beine der Lady zu einer kleinen, konvexen Schwanzflosse ummodelliert wurden. Da man nie genug Flossen haben kann, bekam sie noch eine am Bauch und vor dem hinteren Ausgang. Als letzter feiner Schritt entwickelten sich die Lungen zu Kiemen um. Klappen vor den Brustflossen stellten diesen Wandel mustergültig dar.
„Mammmaaaaa. Wäääääh. Du bist ein Fisch. Wääääähhh“, schrie das Mädchen und dicke Kullertränen flossen über ihre Wangen. Auf dem Handy war noch die Wikpediaseite über den Fisch Arapaima offen, der bis 4,5 m lang und 200 Kilogramm schwer werden kann. Auch ist jener in der Lage Sauerstoff aus der Luft zu atmen. Einige Menschen versuchten rasch an der Szenerie von Mädchen und Fisch vorbei zugehen.
„So eine Scheiße! Ich kann der Kleinen von hier drinnen mit meinem mickrigen Körper nicht helfen. Ich hoffe, ein Zoowärter findet die Beiden, bevor die Mutter erstickt. Das wäre echt nicht schön. Was macht denn Chimära nur mit diesen Leuten? Vielleicht springt Sie von Gerät zu Gerät und infiziert die Inhaber mit einer Verwandlung. Wenn dies der Fall ist, dann muss ich irgendwie diese Kette unterbinden. Koste was es wolle!“, dachte ich mir und schwamm schweren Herzens weiter, um den nächsten glücklichen Handybesitzer rechtzeitig zu finden, der die Chimära Verzauberung starten würde.

Eine ganze Weile verging nach diesem Vorfall und nicht ein Fitzelchen von Handyzauberaktion war  zu sehen. Viele Fische, deren Namen sich mein Gehirn nie merken konnte, schwammen an mir vorbei. Als ein mächtiger Rochen neben mir im tiefblauen Wasser vorbei schwebte, erblickte ich aus dem Augenwinkel einen älteren Mann, der auf sein Handy starrte und nervös auf das Touchscreen drückte, als ob er es zerbrechen wollte.
„„Chimära, das blaue Wunder“, was ist denn das für ein Schmuddelzeug! Die Jugend von heute hat immer versautere Ferkeleien im Schädel! Früher waren die Bedürfnisse ganz einfach. Zugeknöpfte Bluse und ein Rock, der bis zu den Knien ging und mein Glied stand wie eine Eins. Beim Geschlechtsakt einfach das Licht ausschalten, reichte allemal, um glücklich zu sein und nicht so wie heute irgendwelche Spielzeuge. Sind die Kinder oder was? Also echt! Nur bumsen im Kopf die Bengel und Weiber! Wie komme ich denn jetzt hier raus?“, sagte er zu sich selbst und drückte vehement auf das Pad herum.
„Guten Tag, werter Herr! Ich begrüße Sie auf der Programmseite des Zoos. Mit meiner Hilfe werde ich Ihnen eine perfekte Karte für die Sehenswürdigkeiten des Zoos zusammenstellen. Ich werde dabei Ihr Alter mit berücksichtigen. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Bären schon seit über 20 Jahren nicht mehr in diesem zoologischen Garten zu besichtigen sind!“, sagte Chimära.
„Denkt das blöde Teil, dass ich vor so langer Zeit das letzte Mal im Zoo war! Die Dingsbumsgeräte werden auch immer frecher!“, sagte der Mann entrüstet. Währenddessen habe ich von seinen Lippen abgelesen, dass mein Kumepline in diesem Handy den nächsten Zauberakt freiwillig oder gezwungen vorbereitete.
„Wirf es weg!“, blubberte ich verzweifelt und rammte meinen zierlichen Körper gegen das dicke Glas ohne Erfolg.
„Wie komme aus diesem Menü wieder raus? Will doch nur ein Foto machen!“, sprach der Mann laut los, hämmerte wild mit den Daumen auf m Touchscreen herum und wurde von einigen Leuten schon schief angeguckt. Blaues Licht schoss aus dem Handy und scannte den meckernden Tattergreis.
„Düüüdüdüüüüdd. Das Ergebnis liegt vor! Bald werden Sie sich bestens mit dem Leben der Oktopusse auskennen!“, sagte Chimära und der Bildschirm des Smartphone wurde schwarz.
„Wieso geht das auf einmal aus? So ein Drecksteil!“, schrie der Mann und warf das Teil auf dem Boden. Das Ding zersplitterte in tausend Teile und mit einem Mal schauten alle Menschen zu dem wütenden Opa rüber, dessen Kopf sich zinnoberrot verfärbt hatte.
„Früher reichte ein einfaches Telefon und eine Karte und heute muss es unbedingt so ein Firlefanz sein! Da geht mir die Hutschnur hoch!“, pöbelte er die Einzelteile an, während sich sein Kopf aufblähte wie ein Luftballon. Die letzten Haare fielen dem alten Mann aus, während seine inneren Organe wie bei einem Aufzug durch den Hals gesogen wurde. Das Gehirn musst in der kleinen Behausung Platz machen, da neben den altbekannten Organen wie Herz, welches sich in drei Teile aufspaltete, ein niegelnagelneuer Untermieter namens Tintensack im Kopf einzog. Die linsenartigen Augen wölbten sich nach außen und sein Zinken verschwand völlig aus dem Gesicht. Links und rechts neben den Glubschaugen entstanden Schlitze für die neue Beatmungsart des Opas, da die Lungen in Rente gingen. Seine Lauscher formten sich zu Röhren, die wie kleine Stoßzähne eines Mammuts aussahen. Die Kleidung begann an seinem Oberkörper aufzureißen und 4 rötliche Tentakel mit Saugnäpfen begannen zu wachsen. Die oberen Extremitäten folgten diesem Beispiel und verloren völlig ihre Konturen, bis auch diese 2 weitere Tentakel darstellten, die sich unnatürlich in der Luft rekelten.
„Ahhhhhhh! Ein Monster! Hilfe!“, schrien die Besucher bei dem Anblick des Tattergreis und rannten panisch weg. Der Mann begann zu zittern, als ob die Eiszeit ausgebrochen wäre und binnen weniger Augenblicke sackte er wie ein nasser Sack zusammen. Ein wüster Berg an unmodernen Kleidungsstücken begrub ihn und für einen kurzen Moment dachte ich, dass der Mann tot war.
„So hilft ihn doch jemand!“, blubberte ich aufgeregt, während die Menschenmasse kopflos durch die Flure flitzten. Ich wollte mich schon geknickt von dieser Szenerie wegdrehen, um die Suche nach Chimära fortzuführen, als die unterste Sicht der Klamotten sich bewegte. Mühsam bohrte sich  ein Tentakelarm den Weg in die Freiheit heraus. Nach und nach wurde die neue Gestalt des Opas sichtbar. Er war zu einen roten Oktopus mutiert, der gemächlich mit seinen Saugnäpfen fortbewegte.
„Zu mindestens kann der alte Mann bald sein Gemüt im Wasser abkühlen!“, dachte ich mir, als mehrere Wärter mit einem riesigen Arapaima an meinem Glas vorbeirannten. Sie sahen den Oktopus und sagten irgendetwas, was ich leider nicht verstehen konnte.
„Wieso werde ich so müde?“, dachte ich mir, als ein weiterer Zoohelfer vorbeikam und den Oktopus begutachtete.
„Zum Glück sind die verwandelten Personen in guten Händen!“, blubberte ich noch, bevor mich wieder eine tiefe Schwärze umhüllte. 

von diaperwoman89


(Melde dich an um Stories zu liken)

0 563




Kommentare:


(Melde dich an um Kommentare zu posten)

1TAKE! - 28.11.2020 um 10:06 Uhr

Lieber diaperwoman89,

auch wenn diese Geschichte nicht mehr ganz so gut ist, wie die vorherige (die, mit dem Husky), finde ich, dass diese wieder gut geschrieben ist. Auf Klischees wird erneut verzichtet, die Verwandlungen sind ebenfalls wieder detailreich erzählt worden und auch sonst ist die Geschichte gut lesbar. Den einzigen Kritikpunkt, welchen ich anbringen kann ist, dass die Tiere, welche verwandelt werden, nicht meinem persönlichem Geschmack entsprechen. Beachte aber diesen Kritikpunkt nicht weiter, denn erstens, ist dieser Subjektiv und zweitens, warum soll sich deine Kunst/Vorstellung(-en) mir andienen?

LifeLine


Wenn ihr Kommentare seht die beleidigend oder auf andere Weise anstoßend sind, dann meldet diese unter der E-Mail Adresse: transformstorys@gmail.com


EC
IG
Bei der Werbung oben handelt es sich um Affiliate Links.