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A Deer Story (Pt. I)

Geschrieben von 1TAKE! | Veröffentlicht am 26.11.2020 | | 1 1239


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Tag Null: Die Ankunft

Grausam und unbarmherzig konnte die Natur sein. Kalt und stürmisch war das Wetter. Der Schnee fiel vom Himmel, aber es war kein besonders schöner Anblick. Auf dem Waldboden lag bereits zu viel von Diesem, aber von oben schwebte immer mehr und neues, kristallisiertes Wasser herab. Zu viel auf einmal um ehrlich zu sein. Mein Körper signalisierte mir, dass ich unbedingt eine Rast einnehmen müsse. Doch weit und breit gab es kein Dorf, geschweige denn ein Haus zu sehen. Und wenn ich mitten im Nirgendwo eine Rast nehmen würde, so würde ich einschlafen und mein Körper sich unterkühlen - damit hätte ich mein Todesurteil gesprochen. Also machte ich weiter, auch wenn mein Körper meinem Gehirn etwas anders sagte; ich versuchte es zu ignorieren.

Ich versuchte mich durch die weiße Landschaft durch zu kämpfen. Es war leichter gesagt, als getan, wenn der Schnee bis auf die Anhöhe meiner Hüften ging. Ich versuchte mich davon nicht unterkriegen zu lassen und machte weiter und weiter. Die Bäume lagen weit auseinander; es waren zum Großteil Tannen. Doch ich vernahm sie nicht mehr in meinen Augen. Der vom Himmel fallende und durch den Wind aufgewirbelte Schnee verdeckten mir jegliche Sicht. Dann passierte etwas, was sich zum damaligen Zeitpunkt noch nie in meinem Leben ereignet hatte. Im einen Moment war ich noch bei Sinnen und im nächsten Moment nahm ich nichts mehr wahr und fiel in den ungewollten Schlaf hinein, ohne, dass ich auch nur ansatzweise etwas dagegen unternehmen konnte - so war jedenfalls die Perspektive aus der ersten Person. Aus der dritten Erzählperspektive hingegen bin ich ohne jeglichen, ersichtlichen Grund mit dem Oberkörper nach vorne gefallen, während meine Beine weiterhin unterhalb der Schneedecke steckten. Dies hätte mein wirkliches Todesurteil werden können, doch das Schicksal entschied sich anders.

Irgendwann, ich wusste nicht wie lange ich geschlafen hatte, geschweige denn, wo ich mich befand, wachte ich auf, ohne dabei die Augen zu öffnen. Mein Körper fühlte sich warm und entspannt an. Nichts an mir war kalt; mein Gesicht, meine Hände, ja, sogar nicht einmal meine Füße waren kalt.

Des weiteren spürte ich, wie mein Bauch von zwei Händen massiert wurde, welche mich noch tiefer in meine Entspannung hinein glitten ließen. Mein Haupt war mit einer gleitenden Flüssigkeit - wahrscheinlich handelte es sich um Öl - bedeckt, welche es den massierenden Händen ermöglichte, geschmeidiger und eleganter über meine Haut zu wandern.

Doch etwas in diesem ach so schönen Moment fühlte sich nicht ganz korrekt an. Ich wusste nicht was, aber ich ging für mich einen entscheidenden Schritt nach vorne und traute mich, die Augen zu öffnen.

Mein Blick war zunächst auf die Decke gerichtet. Diese Bauweise war mir bereits bekannt, da ich Diese auf meiner Reise in unzähligen Häusern gesehen habe. Es handelte sich dabei um eine Holzbalkendecke. Gut zu erkennen an den dünneren Holzbrettern, welche dicht an dicht gefestigt waren, während die wesentlich dickern, quadratischen Hozbalken sich einerseits unter den eben genannten Brettern befanden und andererseits um 90 Grad gedreht waren, als die sogenannten Einschubbretter; letztes musste gemacht werden, damit die Decke die Stabilität sicherstellen konnte.

Doch in meinem Augenwinkel erkannte ich eine ominöse Gestalt. Ich konnte sie jedoch noch nicht erkennen; mein Blick war zu unscharf. Ich erkannte jedoch, dass diese Gestalt nicht von menschlicher Natur war. Meine Pupillen wanderten blitzartig zu diesem Ding und binnen von Sekunden verschärfte sich mein Blick. Ich erstarrte.

Vor mir befand sich ein anthropomorphes Wesen. Ein weiblicher, auf zwei Beinen stehender Hirsch, um genau zu sein. Ohne jegliche Kleidung; ich konnte ihre ganze Nacktheit betrachten. Ihr Schambereich, Bauch und ihre Brüste; ich konnte alles an ihr sehen. Und in ihrem Gesichtsausdruck zufolge machte diese Nacktheit ihr nichts aus. Als wäre es für sie die Normalität.

Erschrocken über diesen Anblick löste ich mich aus meiner Entspannung, griff nach ihren Händen und schleuderte diese reflexartig von mir weg. Ich rollte mich zur Seite von ihr weg und mir wurde reflexartig bewusst, dass ich die gesamte Massage über auf einer Art Bett gelegen hatte. Denn während dieser Rolle überschritt ich die Kante und fiel ungefähr einen Meter Richtung Boden. Er Aufprall war unangenehm für meinen Körper; sogar noch mehr, nachdem ich mich ausgiebig entspannt hatte. Trotzdem sammelte ich noch meine Kräfte zusammen und kroch zumindest in Richtung einer Wand, auf welche ich meinen Rücken abstützte.

Mein Blick war nun frontal auf die hirsch-ähnliche Frau gerichtet. In meinem Kopf wusste ich nicht mehr, was ich glauben sollte; ich konnte nicht einschätzen, ob diese Situation eine Gefahr oder die Hoffnung selbst war.

“Warum hast du dich aus deiner Entspannung gelöst?”, fragte mich auf einmal die Frau. Mein Mund öffnete sich. Das eine hirschartige Frau meinen Körper massierte war schon abstrus genug. Ich hätte allerdings niemals damit gerechnet, dass sie sprechen könnte.

Sie sagte darauf in einem leicht enttäuschenden Ton, “Dabei habe ich dich doch so gut wieder hin gekriegt”.

Sie machte einen Schritt auf mich zu. Ich drückte mich noch näher an die Wand, in der Hoffnung, mich durch diese bewegen zu können - vergebens. Wenn ich heute darüber nachdenke, so denke ich, dass die Frau sich erst in diesem Moment bewusst war, dass ich Angst vor ihr hatte. Vor allem ihre weit geöffneten Augen haben dies verraten - dieses Detail war mir lediglich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht bewusst.

“Ohh”, kam aus ihrem Mund heraus. Die darauf folgende Stimme klang nun einsichtiger. “Das tut mir unendlich Leid. Ich wollte dich nicht erschrecken”. Meine Körperhaltung lockerte sich. Sie versuchte erneut auf mich zu zu gehen; diesmal akzeptierte ich es. “Ich will dir nichts antun. Ich möchte versuchen zu helfen”. Sie kam mir immer näher, doch ich ließ mich auf diese absurde Situation ein.

Jetzt stand sie keinen Meter vor mir. Sie schien mich zu begutachten. “Oh nein”, sagte sie erschrocken, “Deine Nase!”.

“Was ist mit der?”, fragte ich unwissentlich und fasste mir in die Nähe meines Organs. Sofort klebte eine dickflüssige Substanz auf meinen Fingern. Im ersten Moment dachte ich, dass es sich um das Massageöl handelte, doch dieses war um einiges flüssiger.

“Du blutest!”, sagte die Hirschfrau. Ich zog meine Hand wieder zu meinem Gesicht und tatsächlich: es befand sich frisches Blut an meiner Hand. “Hier”, sagte sie und streckte mir hilfsbereit ihre Hand entgegen. “Lass mich dir helfen”. Ich schaute leer in ihre Hand hinein und war mir immer noch unsicher. “Vertrau’ mir. Ich werde dir nichts antun”. Diese Worte brachten mich schlussendlich dazu, mich auf ihre Worte einzulassen. Ich griff nach ihrer Hand und sie zog mich hoch.

Die Hirschfrau führte mich, Hand in Hand, zu ihrem Massagebett, welches in der Mitte des Raumes lag, zurück. In diesem Moment der Ruhe konnte ich, wenn auch unbewusst, das restliche Zimmer erblicken. An der gegenüberliegenden Wand angelehnt befand sich ein Schrank; dessen Türen standen offen und mehrere mit Flüssigkeiten gefüllten Flaschen, Handtüchern, Akupunkturnadeln, Büchern und vielem mehr kamen zum Vorschein.

Links davon befand sich eine Art Schreibtisch mit angelehnten Hocker, jedoch ohne Rückenlehne.

Rechts von mir, ebenfalls an der Wand, befand sich ein Kamin. Das Feuer brannte, es schenkte uns und dem Raum Wärme und Licht, das Holz knisterte.

An der von mir aus gesehen linken Wand befand sich ein gemütlich aussehendes Bett; in diesem schlief die Hirschfrau, wie ich später erfahren sollte.

Des weiteren bot mir der Moment einen Blick auf meinen Körper zu erhaschen. Das einzige Kleidungsstück an meinem Körper war nur noch meine Unterhose. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir dies eigentlich auch denken können; wie sonst hätte mich die Hirschfrau mit ihrem Öl massieren können und sollen.

Sie bat mich darum, mich auf dem Massagebett niederzulegen; ich gehorchte ihr. In der Zwischenzeit holte die Hirschfrau eine Flasche mit einer roten, aber noch gut transparenten und dünnflüssigen Flüssigkeit gefüllt und ein klein gefaltetes, dünnes Tuch aus dem Holzschrank. Sie ging mitsamt ihrer Utensilien zu mir zurück und stellte diese auf einen kleinen Tisch in der Nähe des Bettes ab.

Sie öffnete den Deckel ihrer Flasche, faltete das Tuch auseinander, legte Dieses auf die Deckelöffnung und tunkte etwas von der Flüssigkeit auf diesen Stoff. Das getränkte Tuch führte die Frau anschließend zu meinem Gesicht. Doch ehe Sie Dieses auflegte, sagte sie zu mir, während sie mit der anderen Hand die Oberseite meines Kopfes umgriff, "Jetzt keine ruckartigen Bewegungen. Sonst wirkt das Mittel an den falschen stellen".

Ich hielt meinen Kopf ruhig, so wie mir es die Hirschfrau gesagt hatte. Ich erkannte in ihrem von ernster Mimik überzogenen Gesicht, dass sie sich vollständig auf meine Wunde fokussierte und sich in diesem Element völlig verlor.

Plötzlich brannte in meinen Inneren eine Frage und ohne überhaupt darüber nachzudenken, fragte ich die Hirschfrau, “Wie hast du mich gefunden?”.

Ohne die Konzentration zu vernachlässigen, antwortete sie mir, “Gar nicht. Jemand Anderes hatte dich gefunden”. Sie schob einen kleinen Teil des Tuches in meines meiner Nasenlöcher; es brannte ein wenig und ich zuckte kurz zusammen. Doch ich spürte, dass es sich dabei nicht um Alkohol handelte. “Jedenfalls sagte er mir, dass er deinen Oberkörper im Schnee gefunden hätte. Und das auch nur fast, denn der Schnee hatte bereits viel von dem, was noch von dir an der Oberfläche übrig war, bedeckt". Sie zog das Tuch aus dem einen Nasenloch vorsichtig heraus und setzte dieses in dem anderen ein; eine ungenutzte Stelle versteht sich. "Er hat dich darauf hierher und anschließend zu mir gebracht. Deine Haut war völlig unterkühlt, aber ich wusste, wie ich damit umgehen sollte. Also habe ich dich in mein Zimmer gebracht und deine Haut so vorsichtig wie möglich behandelt".

Nachdem die Hirschfrau fertig mit ihrer Antwort war, schien sich auch ihre medizinische Handarbeit dem Ende zu zuneigen. Sie zog jedenfalls das dünne Stofftuch aus dem Nasenloch wieder heraus und legte dieses glatt auf den kleinen Tisch.

"Die Wunde sollte jetzt verheilt sein", versicherte mir die Hirschfrau. Ich wollte mir gerade an meine Nase fassen, als mich die Frau mit erschreckendem Ton darauf ermahnte, "Nicht anfassen! Das öffnet sonst wieder die Wunde". Ich stoppte sofort in dieser Bewegung und ließ meine Hand auf meinen Körper sinken.

Während ich versuchte, mich von meinem Massagebett in die Sitzposition zu begeben, legte das anthropomorphe, weibliche Hirschwesen in der Zwischenzeit die Flaschen wieder zurück in ihren Medizinschrank - immerhin hatte sie auf dem Tisch noch immer ihre Massageöle liegen - und warf das benutzte Stofftuch in einen kleinen Korb - damals dachte ich, dass es sich um einen Wäschekorb handelte; wobei ich mich bei der Größe schon darüber hätte wundern sollen.

Als auch sie mit dem einräumen fertig war, stellte ich erneut, ohne darüber nachzudenken, eine weitere Frage: "Bist du wirklich real oder ist das alles hier ein Traum?".

"Diese Frage ist unlogisch", gab die Hirschfrau von sich. "Wenn du dich wirklich in einem Traum befinden würdest, würdest du dir nicht mal ansatzweise diese Frage stellen. Diese Frage ist wie dafür geschaffen, ausschließlich in der Wirklichkeit zu existieren".

"Aber warum siehst du aus wie ein Hirsch?", gab ich von mir, ohne mich mit der vorherigen Antwort zufrieden zu geben. "Ich meine, anthropomorphe Wesen existieren ausschließlich in Mythen und Sagen".

"Ich denke, ich zeige es dir, anstatt es zu erklären", sagte mir die Hirschfrau und ging auf die Tür, welche sich hinter meinem Rücken befand, zu. "Folge mir", sagte sie mir zurück; ich erhob mich und machte mich zu der bereits geöffneten Tür auf.

Dort angekommen marschierte ich durch den Rahmen hindurch und befand mich auf einem Flur. Auch hier war alles - Boden, Wände, weitere Türen, Decke - aus reinem Holz. Was mir jedoch am intensivsten aufgefallen ist war die Temperatur. Bis vor wenigen Sekunden befand ich mich noch in einem Raum, welcher dank des Kamins sehr angenehm gewärmt war. Und jetzt, wo ich die Wärme verließ, so fühlte sich Flur wesentlich kälter an; zwar im Rahmen meiner Aushaltung, aber dennoch sehr unangenehm für meine Haut.

Nun betrat auch die Hirschfrau den Flur und schloss die Tür hinter ihr ab; die Kälte schien ihr scheinbar nichts auszumachen - ich frage mich immer noch, ob es daran gelegen haben könnte, dass sie sich entweder daran bereits gewöhnt hatte oder ob sie durch ihr Fell hindurch nichts verspürte.

Sie ging voraus, ich folgte ihr. Ich blickte hinter mich; der Flur schien noch ein bisschen weiter zu gehen. Ich blickte wieder nach vorne. Nichts als Türen und Wände waren zu begutachten. Bis wir beide auf das Ende des Flurs stoßen und sich nur noch eine Tür vor uns stellte. Die Hirschfrau öffnete mir die Tür und was ich dort erblickte, konnte ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen - trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Tatsache, dass ich mich mit einem anthropomorphen, weiblichen Hirsch sprach.

Jedenfalls, hinter der Tür befand sich eine kleine Therme. Dessen Boden bestand aus harten, asymmetrisch geformten Stein; auch die Wände und die Decke waren aus dem selben Stein gebaut. In dem Gesteinsboden waren in unregelmäßigen Abständen verteilt mehrere Becken eingearbeitet. Die Anordnung dieser schien rein zufällig und auch deren Formen zeigten keinerlei Ähnlichkeit zueinander. Das schien alles im ersten Moment normal zu klingen; zumindest so lange, bis man seine Augen auf die Badegäste richtete. Sie waren allesamt Hirsche, aber deren Körper wiesen ebenfalls eine menschliche Struktur auf. Und ähnlich der Hirschfrau, waren sie alle nackt. Die meisten der Hirsche befanden sich zwar in ihren Becken, dennoch konnte ich sämtliche Kleidung nicht erkennen, welche zumindest an irgendeinem Ort abgelegt wurden. Und des weiteren gab es einen Hirsch, welcher auf dem Steinboden umherlief und ich dementsprechend sein mächtiges Gemüt betrachten konnte.

Und genau dieser Hirsch war der Erste, von all dem Anderen innerhalb der Therme, der mich wahrnahm. "Schaut her, meine Freunde", sagte er und zeigte mit seinem "Finger" auf mich. Die Aufmerksamkeit der gesamten Therme war binnen Sekunden auf mich gerichtet. “Unser Gast ist endlich erwacht”. Alle weiteren Hirsche begrüßten mich. Sie mochten es scheinbar, mich zu begrüßen, doch ich empfand in diesem Moment in meinem Inneren nichts als Schamgefühle. Ich fühlte mich von ihren Blicken durchlöchert, während ich ohne jegliche Form von Kleidung, mit ausnahmer meiner Unterhose, vor ihnen Stand. Natürlich hing dieses Gefühl auch damit zusammen, dass ich noch nie zuvor ein anthropomorphes Hirsch gesehen, geschweige denn mit mir geredet hatte.

Von der Scham bedrückt, verschloss ich die Holztür so schnell ich konnte. Ich wollte nicht mehr, dass diese Wesen mich auf diese Weise anstarrten. Sofort merkte ich, wie die Kälte des Flures sich auf meiner Haut niederlegte. Die Hirschfrau schien in der Zwischenzeit meine Gefühle gut wahrgenommen zu haben, da sie mich darauf fragte, “Das tut mir wirklich leid. War das zu viel für dich?”. Ich konnte meinen Mund nicht öffnen, doch sie erkannte in meinem Gesicht, dass die Peinlichkeit in diesem geschrieben stand. “Ich denke, du brauchst etwas Ruhe und Privatsphäre”, sagte die Hirschfrau weiter. Anscheinend konnte sie meine Gedanken lesen, denn es war genau das, was ich in diesem Moment wirklich brauchte. “Ich bringe dich auf das Gästezimmer”.

Mit dem einen umklammerte sie meinen linken Arm, mit dem anderen hielt sie sich an mir fest und geleitete mir den Weg. Und nach einer gefühlten Ewigkeit, auf derselben Wandseite, aber zwei Türen von dem Massageraum entfernt, wurde ich in mein Zimmer gebracht.

Dort angekommen brachte sie mich in das einzige Bett und zog mir die Decke über meinen Körper - ich konnte ihr anerkennen, dass sie freude daran verspürte, mir helfen zu wollen. Anschließend ging sie zu dem Kamin und versuchte, ein Feuer zu entfachen. Ich wusste nicht mehr, wie sie es getan hatte, da es für mich später überflüssig wurde, dieses Detail zu wissen. Aber ich konnte mich noch daran erinnern, wie ich auf ihren unbedeckten Gesäß geschaut habe, während sie sich in der Nähe des Kamin hinunter bückte. Aber nicht sonderlich lange, da ich sie nicht mit meinem Blick durchlöchern wollte, so wenig, wie ich es in der Therme wollte.

Nachdem sie das Feuer entfacht hatte, kam sie zu mir zurück und fragte mich, ob ich aus einem kleinen Glas, welches auf einem kleinen Tisch in der Nähe meines Bettes lag, einen Schluck von dieser Medizin trinken wollte. Ich bejahte ihre Antwort. Sie hob meinen Kopf etwas an und schenkte zugleich mir die Flüssigkeit in meinen Mund ein. Ich schluckte. “Keine Sorge”, sagte mir sie, “du wirst nun sehr lange deine Ruhe haben”. Plötzlich verstand ich, was sie mir damit sagen wollte. Diese “Medizin” war ein Schlafmittel gewesen, welche sofort in meinem Körper anfing zu wirken. Ohne, dass ich dagegen etwas tun konnte, wurde ich immer müder und müder, bis ich nach kurzer Zeit anfing, einzuschlafen.


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Kommentare:


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1TAKE! - 07.12.2020 um 16:18 Uhr

Ich finde den Teaser sehr gelungen. Genauso wie das Wetter in deiner Geschichte um weht ein großer schwapp Mystik deine Geschichte. Du beschreibst die Situation genau, ohne dich in Details zu verlieren. Dafür muss man ein Händchen haben. Die Hirschmenschen sind ein interessantes Mysterium, was bestimmt im Lauf der Kapitel von dir gelöst wird.

~diaperwoman89

reallea - 26.11.2020 um 19:30 Uhr
Hallo LifeLine, ich finde den Anfang deiner neuen Geschichte sehr gelungen! Du zeigst damit wiederholt, dass du auf einem sehr hohen Niveau schreiben kannst. Nun zu deiner eingangs gestellten Frage, ich persönlich würde die Aufteilung in mehrere Teile bevorzugen.
1TAKE! - 28.11.2020 um 10:43 Uhr

Liebe reallea,

Ich bedanke mich schon mal für ein freundliches Feedback. Ich werde disbezüglich noch etwas warten, ob noch andere Meinungen dazukommen, wie sie sich die Aufteilung der Geschichte wünschen, aber ansonten habe ich mir überlegt, die Kapitel ohnehin einzeln zu veröffentlichen, da die Anderen länger sind, als diese hier. Und nochmal ein herzliches Dankeschön, dass du diese Geschichte kommentiert hast. Für mich ist dies immer noch ein Segen.

P.S.: Falls du meinen Kommentar unter meiner vorherigen Geschichte nicht gelesen hast, werde ich es hier nochmal tun: Danke für das Like auf diese Geschichte. Und auch jetzt auf diese hier.

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