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Falsche Post (TG)

Geschrieben von diaperwoman89 | Veröffentlicht am 12.04.2021 | MtF | 3 1465


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„Kingelling klingeling“, ertönte die Klingel und wie ein geölter Blitz flitzte ich zur Haustür und bediente den Türöffner. Von einem auf das andere Bein wippend, wartete ich auf das Paket, was ich mir schon solange gewünscht habe.
„Endlich bekomme ich meine Switch und kann los daddeln. Es gibt doch nichts Besseres für einen Gamer“, dachte ich mir und hörte, wie jemand die Treppe hochkam. Ungeduldig stand ich am Treppengeländer und schielte um die Ecke. Eine Frau, etwa 1,60 groß in gelben Postklamotten stiefelte geschafft nach oben.
„Irgendwie können einen die Menschen, welche die Post austragen, schon leidtun“, dachte ich und musterte weiter die Gestalt, die nur noch ein paar Stufen von mir entfernt war. Ich erkannte, dass die Frau kein Traummodel war, aber schon so attraktiv, dass ein Mann sie nicht von der Bettkante schubsen würde.
„Sind Sie Herr Müller?“, fragte mich die Frau schniefend und ich nickte nur. Mein Herz pochte schon wie wild in meiner Brust, bei den Gedanken daran, endlich zocken zu können. Doch irgendetwas kam mir falsch an der Szenerie vor, denn die Dame hielt nur ein kleines Paket in ihrer zarten linken Hand.
„Bitte unterschreiben Sie hier“, sagte sie und hielt mir einen elektronischen Unterschriftsapparat oder wie man das auch nannte hin. Mein Entsetzen war so groß, dass es mir vorkam, als ob ich zur Steinsäule erstarrt wäre.
„Das kann ich nicht unterschreiben. Das ist nicht mein Geschenk. Ich habe mir eine Konsole gewünscht, das Paket müsste viel viel größer sein. Da muss ein Versehen vorliegen“, sagte ich und zeigte der Frau, welche mich mit blaugrauen Augen anschaute, mit meinen Händen, wie groß die Lieferung hätte sein müssen.
„Nein, hier liegt kein Versehen vor. Dieses Paket ist auf den Namen Müller adressiert und sie sind Herr Müller. Nehmen Sie jetzt das Paket an und unterschreiben hier. Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit“, sagte sie und ihr Ton verriet, dass nicht mehr viel fehlte und die Dame würde mir härtere Worte an den Kopf werfen. Jenes war mir aber völlig egal. Ich wollte doch nur spielen.
„Dies ist ein Irrtum. Man, seit wann ist denn die Post so ein Saftladen geworden? Ich will nur diese Konsole haben und in Ruhe meine Spiele zocken. Ist es denn so viel verlangt, seinen Job ordnungsgemäß auszuführen? Ich denke nicht!“, sprach ich und wurde lauter. Wütend stampfte ich wie ein verzogenes Balg auf den Boden. Die Frau begann jetzt puterrot im Gesicht anzulaufen. Diese Anmaßung von mir war der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte.
„Was erlauben Sie sich denn? Ich mache pflichtbewusst meine Arbeit und ich hatte noch nie ein Paket falsch ausgeliefert. Sie haben ja gar keine Ahnung, was für ein Knochenjob das ist und wie schlecht ich bezahlt werde und dann soll ich mich von einem Sesselpupser, der seine Konsole gerne heiraten möchte, freiwillig beschimpfen lassen. Wissen Sie was, ich werde Ihnen eine Lektion erteilen“, sagte sie und kramte in ihrer Tasche. Verdutzt stand ich da und war noch ganz geplättet von dieser Standpauke, welche mir die Dame, die in Rage wie ein Vulkan war, gehalten hatte. Ohne viel Vorwarnung warf sie ein Pulver auf mich und sprach einige lateinische Wörter.
„Was soll das?“, schimpfte ich und spürte ein nicht unangenehmes Kribbeln auf der Haut. Irgendetwas begann mich im Nacken zu kitzeln und ich musste etwas kichern. Der brummige Ton meiner Stimme fing an zu vibrieren und die Tonleiter herauf zu klettern. Schockiert hielt ich mir die Hände vor dem Mund, der mir voller vorkam und vor allem mit einer Substanz überzogen zu sein schien.
„Ich habe nur dein Körper etwas angeregt, sein Y in ein X zu verändern“, lachte sie und ungläubig schaute ich die Postfrau mit meinen nachgezogenen Augenbrauen an, da ich wirklich kein Wort von dem Geschwätz verstand. Ich fuhr mir über das Kinn, um zu registrieren, dass mein voller Bart sich in Luft aufgelöst hatte.
„Das ist doch nur ein schlechter Traum“, dachte ich mir und betastete mein Gesicht, in der Hoffnung, dass sonst alles beim Alten geblieben ist. Doch dieser Optimismus wurde von meinen schmalen Wangenknochen und meiner etwas knubbeligen neuen Nase weggewischt. Nervös begann ich mein Haar zu drehen, welches mir den Schultern ging.
„Ich habe ein Frauengesicht, wie soll ich so als Mann weiterleben?“, fragte ich die Dame, doch diese grinste nur und antwortete:
„Darüber brauchst du dir keine Gedanken mehr zu machen, das renkt und rundet sich wieder ein.“ Als sie diese kryptischen Worte an mich richtete, spürte ich, wie meine Statur etwas gestaucht wurde und ich mit einer Mischung aus Angst und Neugier sah, dass meine Oberarme an Muskelmasse verloren haben.
„Versuch dich zu beruhigen“, sprach ich mir selbst Mut zu und atmete tief ein und aus. Die Wölbungen, welche sich mit jedem weiteren Zug mehr unter meinem Shirt abzuzeichnen begannen, hörten erst auf, als ein pralles Doppel D erreicht wurde. Ich schaute an mir herunter, doch irgendwie waren da zwei Hügel vor meiner Brust, die einfach nicht weggingen. Meine Hände, welche jetzt keine Pranken mehr waren, versuchten diese Berge zur Seite zu schieben, doch es klappte nicht. In diesem Moment durchfuhr mich ein nicht unangenehmes Kribbeln und ich raffte, dass diese Hügel Brüste waren.
„Jetzt verstehst du es langsam. Ja, das sind deine Brüste und du darfst sie solange kneten und drücken, wie du willst und keiner gibt dir dafür eine saftige Ohrfeige“, kicherte die Dame und mein Mund stand weit auf vor Verwunderung. Während mein Shirt vorne spannte, kniff meine Hose hinten. Doch das schlimmste folgte noch. Ein Schmerz durchfuhr mein Intimbereich, welcher sich so anfühlte, als ob mein Glied von einem Staubsauger eingesogen wird. Ich konnte mir förmlich vorstellen, wie es plopp macht und kein Fitzelchen meiner Männlichkeit mehr übrig blieb. Verunsichert wanderten meine feingliedrigen Finger über meinen straffen,nicht behaarten Bauch in Richtung Lustzentrum herab. Einer meiner Finger berührte eine Erhebung und für einen kurzen Moment keimte in mir die Hoffnung auf, dass alles dort hing, wo es hingehörte. Doch die Enttäuschung traf mich wie ein Hammer. Ich fühlte einen Schlitz, wo früher mein Glied freudig baumelte.
„mmmmmeinnnn Glllieeed, meinnnnne Hoooooden“, stotterte ich und suchte krampfhaft nach meiner Männlichkeit, während mein Becken in die Breite ging. Aus schlaksigen O wurden saftige X Beine, die keine Spur von Körperhaar aufwiesen. Während ich noch vergeblich nach meinem Geschlechtsorgan suchte, schrumpften meine Füße in Länge und Breite ein, als ob sie zu lange in der Waschmaschine gewesen wären. Es sah so aus, als ob ich Clownsschuhe tragen würde.
„Bitte unterschreiben Sie jetzt, Frau Müller. Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit. Andere Personen würden gerne noch heute die Post erhalten“, sagte sie und hielt mir den Unterschriftsapparat vor dir Nase. Ich unterschrieb krakelig und nahm das Paket an mich.
„Jetzt sein Sie nicht traurig. Dieses Paket wird ihn als Frau eh besser helfen als eine olle Konsole. Sie können doch Gamerin und eine Lady sein“, sagte sie noch, bevor ich völlig durch den Wind in meiner Wohnung verschwand.
„Hach, wieder eine gute Tat vollbracht, aber jetzt muss ich mich sputen“, dachte sie sich und schwang sich auf den Fahrersitz des Postautos.
„Huch, was ist denn das“, sagte die Frau und sah ein großes Paket auf den Beifahrersitz liegen, welches an einen Herrn Müller adressiert war.
„Oh weh. Da habe ich wo das falsche Paket ausgeliefert. Gut, zu meiner Verteidigung ist noch zusagen, dass es sehr viele Müller gibt. Naja, ich kann mich ja auch mal irren“, sagte sie und zuckte die Schultern. Die Postfrau startete den Motor und fuhr los.


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Kommentare:


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N. - 20.04.2021 um 17:41 Uhr

Gerade die Story gelesen. Dann klingelte es an der Tür. Es war sogar eine Frau und ich hoffte...aber nein, leider nur das bestellte Paket...:-(

diaperwoman89 - 21.04.2021 um 18:18 Uhr

Wenn du willst, schicke ich dir die Postbotin nochmal zu.

N. - 28.04.2021 um 08:49 Uhr

Ja bitte :)

diaperwoman89 - 08.05.2021 um 01:19 Uhr

Wenn du Lust hast, können wir gerne mal zusammen eine Geschichte schreiben:) 

 

Und war die Postbotin schon da;)

N.. - 16.05.2021 um 13:23 Uhr

Hab gerade Probleme mit meinem Account. Deshalb nun neuer User.

Auf die Post ist kein Verlass mehr. 

Immer noch nicht da.

Gerne wäre ich Bestandteil einer Story.

diaperwoman89 - 16.05.2021 um 20:41 Uhr

Wenn du willst, Können wir gerne über Discord oder Deviantart oder eine andere Plattform darüber quatschen:)

1TAKE! - 12.04.2021 um 20:52 Uhr

Lieber diaperwoman89,

es freut mich, dass einer der besten Verwandlungsautoren endlich wieder aus dem Kryoschlaf erwacht ist. Die Zeit ohne deine Geschichten war wirklich hart und anstrengend gewesen. Jetzt aber erstmal genug Honigschmiererei; kommen wir nun zu meiner Kritik. Und um ehrlich zu sein, ich habe fast schon wieder vergessen, was für ein großes Potenzial in dir steckt. Grammatikalisch wie immer auf vorderster Ebene, auch wenn sich gelegentlich ein paar Fehler einschleichen. Die Handlung weiß genau, in welche Richtung sie sich entwickeln will und auch die kleine, aber feine Wendung am Ende bringt die Geschichte zu einem guten Ausklang. Allerdings ist der Rest für deine zukünftigen Geschichten etwas ausbaufähig. Z.B. wird am Anfang der Geschichte ein kurzes Gespräch über den Zustand der Postboten geführt, welches ich gerne ausführlicher von dir erzählt bekommen hätte, um somit deine eigene Meinung zu diesem Thema zu erkennen. Gerade Dialoge, in welchem sich die Charaktere gegenüberstehen und diskutieren, sind die Ideale Fläche für sowas. Der zweite Grund, weswegen ich deine Geschichte etwas mehr ins Negative rücken muss, ist wegen des Plotpoints, genauer gesagt "Plotpoint 1" - kurze Zusammenfassung: die Wendung in der Geschichte, welche die Protagonisten aus ihrem gewohntem Umfeld entreißt und die Handlung, die wir lesen, überhaupt erst ins Rollen bringt. Ich fand es schon immer merkwürdig, warum man diesen Punkt in einer Verwandlungsgeschichte in den allermeisten Fällen nicht erklärt. Damit meine nicht, dass es verboten ist, Hexerei in eine Geschichte zu schreiben. Es kommt immer nur darauf, wie die Geschichte damit umgeht. Und deine Geschichte geht insofern nicht gut damit um, indem sie dies nicht ausführlicher beschreibt. Ich verlange hierfür kein ausführliches Exam, aber zumindest etwas mehr Klarheit, damit man dies näher begreifen kann. In Liebe,

1TAKE!

P.S.: Ich hoffe wirklich nicht, dass diese Kritik einer der Gründe sein wird, weswegen du wieder eine Schreibblockade verfällst.


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