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Monika, Magie und wie sie mein Leben durcheinanderbrachten -- Kapitel 5

Geschrieben von Waschbaer | Veröffentlicht am 09.07.2021 | MtF Mythical | 1 369


Tags: Lesbian Fantasy HarryPotter Gothic

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Monika, Magie und wie sie mein Leben durcheinanderbrachten

 

Eine Hommage an Harry Potter und die Hobbits.

[#] : Bezieht sich auf die Harry Potter Romane/Filme

[&] : Bezieht sich auf die Herr Der Ringe Romane/Filme

 

 

 

5) Weitere Ermittlungen

 

Sherlock Holmes Statue

 

Nach meiner letzten Klausur wurde es etwas ruhiger. Auch der bürokratische Wust nahm langsam ab, allerdings machte sich Moni Sorgen wegen der Beerdigungskosten. Das Bestattungsinstitut hatte uns gelinkt, was beweist daß Vampire nicht nur in sondern manchmal auch von Särgen leben. Ich versuchte in der Geschichtsabteilung der Kaiserslauterner Stadtbibliothek etwas über Hünerdorf oder unseren Turm herauszufinden. Hünerdorf wurde erstmals im 15. Jahrhndert erwähnt, als das Kloster das heute eine Ruine ist, gebaut wurde. Auch die Befestigung mußte aus dieser Zeit stammen. Und damit auch die Stadtmauer und unser Turm, alt genug war er ja. Über eine Zofe die als Hexe verbrannt worden wäre fand ich nichts heraus. Monika hatte mir erzählt die Adlige wäre von einem Turm gesprungen aber nicht von unserem Turm. Es lag nahe zu vermuten daß es sich dabei um einen der Türme der Kelterburg handeln mußte, die sich schräg gegenüber von Hünerberg auf der anderen Seite des Helm-Tals befand. Wir waren schon oft an der Burg vorbeigefahren aber unverzeihlicherweise noch nie dort gewesen, also gingen wir eines Montags an dem Moni‘s Salon immer geschlossen hat dort hin. Monika behauptete zwar der Turm dessen Mauerreste noch heute in den Himmel ragten sei nicht der Turm gewesen. Aber die Kelterburg hatte noch einen weiteren Turm besessen, von dem praktisch nur noch das Fundament übrig geblieben war. Die Uni Kaiserslautern besaß keine Fakultät für Geschichte, dafür die 70 km entfernte Uni Karlsruhe eine für Archäologie. Der Professor dessen Namen man mir genannt hatte war leider gerade im Urlaub in Mexico. Dafür fand ich auf YouTube den Kanal eines Mannes der die historischen Stätten der Pfalz – zumeist Burgen – bewanderte. Ich traf mich mit ihm, und nachdem ich ihm unseren Turm gezeigt und ihm sogar in Aussicht gestellt hatte ein YouTube Video über den Turm zu drehen zu dürfen verwies er mich an einen Heimatkundler. Aber er hatte noch eine andere interessante Information für mich. Nur wenige Kilometer südwestlich von Hünerberg gab es ein alten Richtplatz. Dort solle nicht nur ein Galgen gestanden haben, sondern auch Hexen verbrannt worden sein. Als der Heimatkundler mein Gothic Outfit und meine zu Zöpfen geflochtenen langen Haare sah, wurde er ziemlich mistrauisch. Die Stimmung taute erst auf als wir feststellten daß wie beide JJR. Tolkien Fans seinen. Er lieh mir ein Buch über die Geschichte der Burgen in der südwestlichen Pfalz, das wenn auch nicht antik doch schon mehrere Jahrzehnte alt sein mußte. Außerdem versprach er mir versuchen herauszufinden ob in der Nähe von Hünerberg eine Junge Frau verbrannt worden war.

 

Auch in anderer Beziehung ging das Leben weiter. Wir tanzten, ich übte Gitarre, Moni nähte sich ein neuen Rock. Es war wohl ihr erster Veruch ein Gothic Rock zu nähen. „Röcke sind einfacher als Hosen oder Blusen, aber wenn ein Gothic Rock schon dermaßen kompliziert ist, wie schlimm muß dan ein ganzes Gothic Kleid sein !“

 

Ich begann an einer Übungsarbeit für die Uni zu arbeiten. Ich sollte meine eigene Grafikkarte auf einem frei programmierbanen Logik-Chip, einem sogenannten FPGA  implementieren und dazu eine einfache darauf lauffähige Render-Software erstellen. Bald war mein ganzes Zimmer mit FPGA-Testboards, Messgeräten, Ozilloskopen und Logic-Analysern übersäht. Da jeglicher Strom den elektronische Geräte verbrauchen letztendlich in Wärme umgewandelt wird, und wir mittlerweile Hochsommer hatten, zog ich mit Monikas Erlaubnis mit den ganzen Gerümpel in unseren Abstellraum im Erdgeschoß des Turmes um. Dort konnte die Abwärme zwar auch nicht weg, ich hingegen nach getaner Arbeit schon.