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Das Leben des Jonathan S. // Morgen // Teil II

Geschrieben von Derp | Veröffentlicht am 27.04.2018 | MC | 3 1220


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Was bisher geschah:

Jonathan konnte nicht begreifen, was gerade passiert war. Vor nicht einmal 2 Minuten war er noch ein Junge und plötzlich war er unbestreitbar ein Mädchen. Nun kamen die anderen Mädchen auf ihn zu und fragten: "hey Johanna, willst du nicht auch mit uns Fee spielen?" Jonathan konnte es kaum fassen, das die Mädchen ihn baten, mit ihnen zu spielen. Er willigte ein und hatte im Grunde genommen nicht daran gedacht, warum sie ihn überhaupt baten........

Und nun die Fortsetzung:

Nun stand Jonathan da. Die Mädchen fragten ihn, ob er mitspielen will und für einen Moment hat er selber Glatt vergessen, das er nun eins War und willigte ein. Er war zwar vollkommen er selbst und nichts hatte sich in seinem verstand geändert, doch war er trotzdem irgendwie voller Ekstase und hatte Spaß, als er mit den anderen Mädchen gespielt hat. Nach einiger zeit, sagte er, er müsse auf Toilette gehen. Letztendlich ging Jonathan auch zur Toilette und schaute im Gang auf die Uhr und sah, das seine Mutter ihn in einer Viertel Stunde abholen würde. Als er dann auf der Toilette ging, musste er erstmal herausfinden, wie man als Mädchen auf Toilette geht, was erstmal Zeit in Anspruch nahm. Danach verabschiedete er sich draußen noch von den anderen Mädchen und ging auf seine Mutter zu welche ihn mit "Hallo Johanna" begrüßte. Jonathan reagierte erst gar nicht darauf, bis er merkte, dass seine Mutter ihn so nannte. Er war überrascht. Er hatte noch akzeptiert, das die anderen Mädchen ihn als Mädchen bezeichnet hatten, doch bei seiner eigenen Mutter hatte es ihn überrascht. Als er dann zu Hause angekommen war, ging er ihn sein Zimmer um Festzustellen das dieses auch vollkommen anders aussah.

Es fing schon mit der Tür an, wo jetzt irgendwelche Sticker von irgendwelchen typischen Mädchen Fernsehserien klebten. Im Zimmer Selbst war die Wand nun nicht mehr Blau, sondern in einem Hellen Pink gestrichen Waren. Die Action Figuren waren nun Puppen und die Poster von Superhelden an der Wand waren nun Poster von Prinzessinnen. Außerdem war sein Hochbett nun ein Himmelbett. Sonst war das Zimmer halt nur um einiges mehr Pink und "Mädchenhafter" gestaltet. Er nahm eine Puppe in die Hand und beschwerte sich in Gedanken darüber, wie Langweilig das doch ist, und es überhaupt keinen Spaß macht, mit "Mädchenkrams" zu spielen.

Nachdem Jonathan etwa eine Stunde gelangweilt in seinem Zimmer saß, hörte er es an der Tür klingeln. Da viel ihm wieder ein, das heute eigentlich sein Freund Christian vorbeikommen wollte zum Spielen. Als er jedoch an der Tür war, stand dort nicht sein Freund Christian, sondern eines der anderen Mädchen namens Jennifer, die dafür bekannt war, Jungs nicht besonders zu mögen, sie sogar abstoßend und ekelerregend zu finden. Bisher hatte Jonathan nicht viel mit ihr zu tun, wie denn auch, er war ja bisher ein Junge.

Nun hatte Jonathan hatte jetzt aber auch ein anderes Problem. Bis jetzt konnte er sich davor drücken, sich mit typischen Mädchensachen zu beschäftigen. Jetzt war er aber in der Situation, sich damit zu beschäftigen zu müssen, da er Jennifer ja jetzt nicht einfach wegschicken konnte. Die beiden gingen also nun in Jonathans Zimmer, wo Jennifer vorschlug, Puppen zu spielen. Die ersten Minuten fand Jonathan das Ganze gähnend langweilig und ließ sich auch nicht richtig darauf ein. Jonathan entschloss sich dann aber, sich richtig darauf einzulassen. Und tatsächlich, es fing an ihm Spaß zu machen. Während die beiden leidenschaftlich spielten, fing Jennifer an, darüber zu reden, wie ekelhaft doch Jungs seien. Jonathan überlegte erst, ob er wirklich jetzt mit ihr darüber reden möchte. Letztendlich entschied er sich dafür, weil es andererseits sonst komisch wirken könnte. Während er es erst noch lustig fand, wie sie darüber redete, das Jungen scheinbar so ekelig sind und diese ja auch nicht wissen würden, was Spaß machen würde, fing er mit der Zeit, ohne es selbst zu merken, damit an, ihr alles zu glauben.

Als Lisa dann ging, fing Jonathan von alleine an zu denken: "Gottseidank bin ich ein Mädchen und kein Junge, das wäre ja ekelhaft!" Jonathan war geschockt. Hatte er das gerade selber wirklich gedacht? Obwohl er doch eigentlich ein Junge ist? Dann ließ er noch einmal den ganzen Tag Revue passieren und ihm fiel auf, das er nicht nur komplett vergessen hatte, das er eigentlich ein Junge ist, er hatte auch angefangen, von sich selbst als Johanna zu denken. Schließlich trat er es jedoch nur als kleinen Nebeneffekt ab.

Jonathan ging dann ins Bett.

Am nächsten Morgen wachte er gewöhnlich auf und ging wie gewohnt in den Kindergarten. Er musste dort aber relativ schnell feststellen das heute für Mädchen Gymnastik angesagt war, während Jungen draußen frei auf dem Spielplatz spielen durften. Und nach ca. Eineinhalb Stunden musste Jonathan zum einen feststellen, das er diese Gymnastikanzüge für Mädchen sehr bequem fand, zum anderen das er aber sonst die Gymnastik sehr langweilig fand. Mit der Ausrede, er müsse zur Toilette schmuggelte er sich also raus und ging den Flur auf und ab. Er dachte nun: "Ach wäre ich jetzt nur kein Mädchen, dann könnte ich mir diese verdammte Gymnastik sparen."

Als er dann von sich als Junge dachte, ging dann auch wie aus der Pistole geschossen los. Sein kleiner Mann tauchte wieder auf, was tatsächlich für einen Moment Ekel bei ihm Hervorbrachte, bis ihm wieder in den Kopf kam, dass das eigentlich der Normalzustand für ihn ist und es nebenbei auch sehr komisch in dem hautengen Gymnastikanzug aussah. Zusätzlich gewann er wieder 1–2 cm Körperhöhe dazu und seine Haare verschwanden wieder dahin wo sie herkamen und nahmen wieder ihre Ursprungsfarbe an. Der Rest des Körpers formte sich dann auch so um, das er wieder wie ein Junge aussah. Sein Gymnastikanzug spaltete sich von der Hüfte an. Der untere Teil wurde zur Jeans, der Obere zum T-Shirt. Die Ballerinas, die er anhatte formten sich nun auch zu Turnschuhen um.

Jonathan konnte es nicht fassen. Er war wie aus dem nichts wieder ein Junge. Mit einer leichten Vorahnung ging Jonathan jedoch nun erfreut nach draußen.

Später, als alle drinnen am Spielen waren, entfernte er sich kurz von den anderen Jungen, die dabei wahren mit Lego zu spielen und sah in die Ecke, wo die Mädchen mit ihren Puppen am Spielen waren. Er hatte immer noch die Vorahnung warum er sich verwandelte und fing aufgrund dessen an, von sich als Mädchen zu denken und prompt ging das Spiel wieder von vorne los. Er wurde wieder kleiner, änderte sein Aussehen und zwischen seinen Beinen war nun auch wieder weniger vorhanden als Vorher. Seine Jeans wurde zu einem Jeansrock und sein T-Shirt wurde von Rot zu Pink. Seine Turnschuhe wurden auch wieder zu Balerinas.

Er ging also nun zu den Mädchen mit dem vorhaben mit ihnen zu spielen und tat dies auch für eine gewisse Zeit. Doch diesmal fand er es nur Öde und langweilig und fand überhaupt keinen Spaß. Jonathan wollte dann erst zu den Jungen gehen und fragen, ob er Mitspielen dürfte, jedoch sagte einer der Jungen das Mädchen doch gar keine Ahnung davon hätten. Also ging er betrübt zu den Mädchen zurück und spielte dort weiter, obwohl er keinen Spaß daran fand. Nach ein paar weiteren Minuten voll mit Überlegungen, warum ihm das Puppenspielen gestern Spaß gemacht hat, heute aber nicht.

Doch dann fühlte Jonathan irgendetwas komisches bei sich im Kopf. Es tat nicht weh, trotzdem war es sehr Komisch.
Seine Erinnerungen, ein Junge zu sein veränderten sich immer mehr in die andere Richtung. Aus Erinnerungen mit den anderen Jungs irgendwelche Türme zusammen zu bauen, um sie danach Gewaltsam zu zerstören wurden Erinnerungen, wie er friedlich mit den anderen Mädchen spielte. Auch kamen Erinnerungen wie er regelmäßig mit seiner Schwester Jennifer spielte.

Erst bekam Jonathan Panik und wollte sich wehren, doch dann veränderten sich die Gedanken und akzeptierte es.
Auch der Rest seiner Persönlichkeit änderte sich. Bisher mochte er es, mit Lego, Rennautos oder Actionfiguren zu spielen. Doch stattdessen waren nun Puppen und Prinzessin oder Fee spielen sein Ding. Auch generell mochte er z. B. Im Fernsehen oder woanders nichts mehr mit Action oder Gewalt. Themen wie Science-Fiction oder Krieg fand er nun Blöd. Viel lieber guckte und Interessierte er sich für Friedliches wie Feen oder Prinzessinnen. Er wollte jetzt auch nicht mehr den ganzen Tag in der Bude hocken, sondern draußen aktiv sein und mit anderen spielen. Dass was er früher abwertend als Mädchenkrams bezeichnet hat, war nun das, was er liebte. Stattdessen war nun alles was Jungen toll fanden für ihn abwertend nur noch Jungskrams. Seine Lieblingsfarbe war nun auch nicht mehr Blau, sondern Pink. Jungen im Allgemeinen fand er jetzt nur noch Ekelerregend und blöd. Seine Freunde waren ab sofort nur noch andere Mädchen. Zu guter Letzt änderte sich in seinem Kopf sein Name von Jonathan zu Johanna.

Er spielte nun mit den anderen Mädchen weiter Puppen.
Ca. 3 Monate blieb Johanna nun ein Mädchen, da sich in ihr ein sehr großer Ekel davor bildete, ein Junge zu sein. Aber in der Zeit danach fing Johanna an, ihre Fähigkeit zu akzeptieren und nutzte sie fortan wann immer sie es für nötig hielt.

ENDE

So, nach ner Ewigkeit hab ich es nun geschafft, den Teil II fertigzustellen. Man sieht sich dann wieder in ner Ewigkeit wenn dann der nächste Teil erscheint.
(Kritik ist erwünscht)


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